In einem zehnstöckigen Wohngebäude an der Quickborner Straße im Märkischen Viertel ist am Freitag ein Feuer ausgebrochen. Den Angaben der Feuerwehr zufolge war „eine Vielzahl an Notrufen“ gegen 4 Uhr bei der Leitstelle eingegangen. In der Spitze waren bis zu 130 Kräfte vor Ort. Der Einsatz zog sich über sieben Stunden.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrleute hatte sich der Brand von einer Wohnung im vierten Obergeschoss bereits auf die darüber liegende Etage ausgebreitet. Eine Person aus der Brandwohnung habe sich selbstständig in Sicherheit bringen können. Weitere Personen seien von den Einsatzkräften ins Freie gebracht worden. 110 Personen seien von dem Brand und der Rauchausbreitung betroffen gewesen. Sie seien durch Rettungskräfte vor Ort betreut worden. Eine Person wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert, hieß es.

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Die Kontrolle in dem Hochhaus gestaltete sich zeitintensiv. „Wir kontrollierten 96 Wohnungen, 6 Wohnungen bleiben vorerst nicht bewohnbar“, bilanzierte die Feuerwehr. Die Quickborner Straße war wegen des Feuerwehreinsatzes zwischen der Treuenbrietzener Straße und dem Zerpenschleuser Ring in beiden Richtungen gesperrt. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren.

BM/dpa