Zum Artikel „Unter den Linden: Umbau geht im Herbst los – das sind die konkreten Pläne“ vom 9. August 2026
Du meine Güte. Es existieren eine Bezirksverwaltung und zwei Senatsdienststellen, die sich mit Planungen und Entwürfen beschäftigen, und jetzt wird zusätzlich eine Ausschreibung für die Gestaltung der Mittelpromenade unseres östlichen Hauptstadt-Boulevards in Angriff genommen. Koste es, was es wolle. Ist denn keine der zuständigen Behörden imstande, solch einen profanen Entwurf selbst zu realisieren (700 Meter lange Mittelpromenade)? Wenn man davon ausgeht, eine ähnliche Mittelinselgestaltung wie beim Tauentzien auszuführen, dann gute Nacht Berlin. Friedhofsgestaltung pur, ist dann wohl die traurige Devise. Man sollte doch bei der Realisierung die Berliner mitbestimmen lassen, denn die müssen letztendlich damit leben. Früher hatte man sogenannte Tiergartengitter angebracht und keine unansehnlichen Granit-Einfassungen. Doch das wird den Verantwortlichen vielleicht doch zu profan sein. Geld spielt, dank des hilfreichen Länderfinanzausgleichs, in Berlin keine allzu große Rolle. Mal sehen, was da letztendlich entsteht. Zumindest ist die geplante Silberlinde ein genügsamer, widerstandsfähiger Baum, ähnlich dem Charakter des Berliners, und deshalb auch gut passend für die Insel.
Thomas Hansen, per E-Mail
Wir wissen um wirklich extrem viele marode Stellen und den Finanzmangel in dieser Stadt! Und da gibt es nichts Wichtigeres, als 160 neue Bäume Unter den Linden zu pflanzen?! Zumal Berlin eine Stadt mit sehr viel Grün ist – im Vergleich zu anderen Großstädten – und dann auch noch im gleichen Atemzug, wo über Wassermangel geklagt wird. Typisch Berlin!
Bärbel Grünwald, per E-Mail
Zum Artikel „Das Ringen um saubere Heizenergie und um mehr Straßenbäume“ vom 12. August 2026
Kein Baum, nirgends. Nicht in der Friedrichstraße, nicht am neugestalteten Gendarmenmarkt. Die Denkmalschützer haben lange nach einer Postkarte gesucht, ohne Bepflanzung, und diesen Irrsinn nochmals durchgesetzt. Regenauffangsysteme aufwendig gebaut, aber kein Baum da zum Bewässern. 100.000 neue Bäume für Berlin, lasst in der Friedrichstraße und auf dem Gendarmenmarkt anfangen – noch 2026!
Ralph Müller, per E-Mail
Zum Artikel „Krach fordert härteren Kampf gegen Waffengewalt“ vom 12. August 2026
Anstatt lauthals einen härteren Kampf gegen Waffengewalt zu fordern, sollte Steffen Krach mal ein ernstes Wort unter vier Augen mit seiner Genossin Iris Spranger sprechen und ihr auf diese Weise klarmachen, dass sie angesichts der fatalen Sicherheitslage in unserer Hauptstadt allenfalls noch ein paar Wochen im Amt ist. Hier geht es ja zu wie einst im Wilden Westen, seitdem sie für deren Sicherheit zuständig ist und erfordert in der nächsten Legislaturperiode einen durchsetzungsfähigen Sheriff. Sogar die Touristen bleiben schon weg, weil die sich einem Kugelhagel nicht aussetzen wollen. Also bitte nicht fordern, sondern handeln. Andernfalls wird es schwierig, die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen!
Peter Knief, per E-Mail
Zum Artikel „Reform der Nachrichtendienste: BND soll aktiv gegen Bedrohungen vorgehen können“ vom 11. August 2026
Wer schützt die Bürger in Deutschland vor dieser Regierung, vor diesen Politikern? Wir Ostdeutschen haben Erfahrungen mit der Stasi, unsere Omas und Opas haben Erfahrungen mit dem Geheimdienst im Dritten Reich, und nun bekommen wir wieder einen Geheimdienst, der sehr erfolgreich auch gegen seine Bevölkerung ohne nennenswerte Kontrolle eingesetzt werden kann. Die Demokratie hat man heute ganz offiziell in die Tonne gekloppt! Auf, auf, in den aktiven Überwachungsstaat!
Ursula Reisch-Wasserman, per E-Mail
Zum Artikel „Mario Voigt scheitert mit Einspruch gegen Doktortitel-Entzug“ vom 11. August 2026
Der Doktortitel von Mario Voigt (CDU) wurde von der TU Chemnitz entzogen und ist somit weg, aber das dürfte den Ministerpräsidenten von Thüringen nicht die Bohne scheren. Mario Voigt dürfte bleiben, solange es geht! „Lügen haben kurze Beine“ – das bedeutet bei Mario Voigt, dass man auch mit kurzen Beinen sehr weit kommen kann!
Ulrike Schwarz, per E-Mail
Zum Artikel „Dreiste Müllentsorgung im Biotop: Wie Sondermüll in unsere Umwelt gelangt“ vom 6. August 2026
Solange der Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte erste Priorität haben, werden wir auch mit diesen kriminellen Elementen leben müssen. Das gelebte Behörden-Ping-Pong tut das Seine dazu, die Verursacher davonkommen zu lassen. Es grenzt an Perversität, dass auf Bildmaterial Unbeteiligte unkenntlich gemacht werden müssen oder der öffentliche Raum von ständiger Aufzeichnung ausgegrenzt ist. Hier wurde das Pferd wieder einmal von hinten aufgezäumt, vollkommen sinnlos und wirkungsfrei, typisch Politik.
Hans Michel, per E-Mail
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