Zusammenfassung
- Am 13. September bietet die Charité Berlin eine offene Sonntagsvorlesung zum Thema Bauchfellkrebs an.
- Expertinnen erklären, wie wichtig spezialisierte Behandlungszentren sind und worauf es bei Operationen ankommt.
- Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Hörsaal der Inneren Medizin auf dem Klinik-Campus Mitte statt.
Am 13. September öffnet die Charité Berlin wieder die Türen zum Vorlesungssaal. Nicht nur für Studierende, sondern für alle Interessierten. Es ist bereits der dritte Termin der Veranstaltungsreihe „Sonntagsvorlesung“ auf dem Klinik-Campus in Berlin-Mitte in diesem Jahr. Während es bei den ersten Terminen des Jahres um Psychosomatik und Endometriose ging, steht im September der Bauchfellkrebs im Fokus.
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Wird Bauchfellkrebs entdeckt, deutet das meist darauf hin, dass sich bereits Metastasen gebildet haben. Es ist eine Krebsart, die überwiegend von verschiedenen Organen im Bauchraum ausgeht – etwa dem Magen oder dem Darm. Eine Diagnose gilt als besonders schwerwiegend. Viele der Patientinnen und Patienten, die an der Charité behandelt werden, seien vorher bereits davon ausgegangen, dass sie sterben müssen, sagt Dr. Şafak Gül gegenüber der Berliner Morgenpost. Sie leitet das Referenzzentrum für bösartige Tumore im Bauchfell der Charité.
Sonntagsvorlesung Charité Berlin: zwei Referentinnen am 13. September
In der Sonntagsvorlesung möchte die Expertin verdeutlichen, wie entscheidend solch ein spezialisiertes Zentrum für die Behandlung sein kann. Zudem sollen wichtige Fragen rund um das Krankheitsbild geklärt werden: Wie entstehen Bauchfellmetastasen? Welche Beschwerden verursachen sie? Welche Behandlung ist mit umfassender Chirurgie heute möglich?

Als zweite Referentin leitet Lava Truckenmüller durch die Sonntagsvorlesung. Im Gegensatz zu Dr. Gül behandelt sie Patientinnen und Patienten nicht selbst. Als Leiterin des OP-Managements des Charité Campus Mitte macht sie eine Operation aber überhaupt erst möglich. Truckenmüller hat alle OP-Säle im Blick und sorgt dafür, dass Ärzte, Assistenzkräfte, Patienten und jegliches OP-Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Wie Truckenmüller gegenüber dieser Redaktion sagt, wolle sie bei der Sonntagsorlesung aufzeigen, wie komplex Operationen sind und wie viel Planung dahintersteckt. Aber auch, wie viele Menschen daran mitwirken, die im Gegensatz zu anderen nicht im Scheinwerferlicht stehen.
Sie haben Fragen an Dr. Şafak Gül und Lava Truckenmüller?
Die Leserinnen und Leser der Berliner Morgenpost haben die exklusive Möglichkeit, ihre Fragen an die beiden Referentinnen der Sonntagsvorlesung am 13. September zu stellen. Schicken Sie die Fragen gerne per E-Mail an aktionen@morgenpost.de. Die Redaktion wird einzelne Fragen aus den Zusendungen auswählen und sie stellvertretend für Sie stellen. Die Antworten erscheinen in einem separaten Artikel nach der Veranstaltung.
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Sonntagsvorlesung: Teilnahme kostenlos und ohne Anmeldung
Die offene Vorlesung findet am Sonntag, 13. September, um 14 Uhr im Hörsaal der Inneren Medizin statt. Interessierte finden das Gebäude im Sauerbruchweg 2, 10117 Berlin. Einen barrierefreien Zugang gibt es zudem im Virchowweg 9. Eine Anmeldung oder der Kauf von Tickets für die Veranstaltung sind nicht nötig.

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Die Berliner Morgenpost berichtet im Zuge einer Medienkooperation mit der Charité Berlin erneut über das Krankheitsbild Bauchfellkrebs, das OP-Management und die Sonntagsvorlesung.







