Israels Botschafter Ron Prosor stellt sich hinter die deutsche Olympia-Bewerbung. In einem Video, das Prosor und die Berliner Senatsinnenverwaltung auf Instagram und der Plattform X veröffentlichten, wünscht er der Bewerbung viel Erfolg. „Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland wären ein starkes Zeichen. Nicht trotz seiner Geschichte, sondern gerade wegen seiner Geschichte“, sagt Prosor.

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Der Botschafter verweist dabei auf das Verhältnis zwischen Israel und Deutschland: „Als israelischer Botschafter sage ich das mit voller Überzeugung. Denn die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zeigen, wie aus dieser Verantwortung Vertrauen und Freundschaft entstehen können. Deutschland steht heute für Freiheit, Sicherheit und Demokratie.“
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Berlins Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger zeigte sich erfreut über die Botschaft von Prosor, die in seinem Berliner Amtssitz – mit einem Berliner Bären im Hintergrund – aufgenommen worden sein soll. „Dass Ron Prosor sich ausdrücklich für Deutschland ausspricht, ist ein wertvolles Zeichen des Vertrauens, der Verbundenheit und der Freundschaft“, erklärte die SPD-Politikerin bei X. „Seine Worte werte ich als besondere Anerkennung, als Ausdruck gemeinsamer Werte für Frieden, Demokratie und Völkerverständigung und natürlich auch als Rückenwind für unsere nationale Bewerbung BERLIN+.“
🇮🇱🤝🏻🇩🇪„Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland wären ein starkes Zeichen. Nicht trotz seiner Geschichte, sondern wegen seiner Geschichte.“
— Senatsverwaltung für Inneres und Sport (@Innensenatorin) 9. August 2026
Als Botschafter des Staates #Israel in #Deutschland würdigt @Ron_Prosor die Beziehung zwischen beiden Staaten, die aus der… pic.twitter.com/zn1sZcIxnP
Wann entscheidet der DOSB?
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September über den deutschen Bewerber entscheiden. Es geht um die Spiele von 2036, 2040 oder 2044. Berlin bewirbt sich mit Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg um die nationale Zustimmung. Außerdem sind noch München und die Rhein-Ruhr-Region mit der Metropole Köln im Rennen. Hamburg war nach einem negativen Bürgerentscheid aus dem Bewerbungsrennen ausgestiegen.
pau/dpa





