65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus erinnert ein temporärer Gedenkort am Brandenburger Tor in Berlin an die deutsch-deutsche Grenze. Vom 13. bis 16. August steht dort eine 30 Meter lange und fast drei Meter hohe Installation, die optisch der Mauer ähnelt, teilte die Stiftung Berliner Mauer am Mittwoch mit. Es sei allerdings ausdrücklich keine Rekonstruktion.

Temporaerer Mauer-Gedenkort am Brandenburger Tor enthuellt
Ein temporärer Gedenkort am Brandenburger Tor soll zum 65. Jahrestag des Mauerbaus an die deutsche Teilung erinnern.© Christian Ditsch

Parallel dazu öffnet am Brandenburger Tor im selben Zeitraum die Open-Air-Ausstellung „Mauerblicke. Berlin 1961-1990“, die historische Fotografien zeigt, die den Alltag in der geteilten Stadt dokumentierten. Die Ausstellung biete neben heimlich aufgenommenen Bildern von der östlichen Seite auch touristische und journalistische Perspektiven sowie den Blick westlicher Einsatzkräfte auf die Mauer.

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Plakate entlang der S-Bahn

In der Kapelle der Versöhnung an der Gedenkstätte werden Auszüge aus den Biografien von Todesopfern der Mauer gelesen. Geplant ist auch eine Kranzniederlegung. 

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Neben dem temporären Gedenkort sind an weiteren Plätzen der Stadt Aktionen geplant. So sind laut Stiftung ab sofort Plakate und Infotexte entlang einiger S-Bahn-Stationen angebracht, die auf die Geschichte von früheren Grenz- und Geisterbahnhöfen und Berlins Teilung im Untergrund aufmerksam machen. Zudem finden demnach an vielen Orten Führungen, Konzerte und Lesungen zum Thema statt.

kna