Rund 50 der 183 Filialen des ostdeutschen Haushaltsdiscounters Mäc-Geiz sollen schließen. Der Grund ist eine Insolvenz, wie das Unternehmen erklärte. Nach dem ersten Antrag im Mai ist das Insolvenzverfahren seit dem 1. August offiziell eröffnet. Das Amtsgericht Halle erlaubt dem Billig-Riesen, sich selbst zu sanieren.
Der Experte Lucas Flöther überwacht das Verfahren als Sachwalter. Er ist nun im gerichtlichen Auftrag dafür zuständig, das Eigenverwaltungsverfahren im Sinne der Gläubigerinnen und Gläubiger zu überwachen. Erste harte Sparmaßnahmen greifen bereits. Mäc-Geiz trennte sich schon von 71 Mitarbeitern aus den Bereichen Verkauf, Logistik und Verwaltung.
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Mäc-Geiz-Filialschließungen: Welche Standorte könnte es treffen?
Von den Filialschließungen könnten vor allem die Kernregionen der Kette – Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin – betroffen sein. In der Hauptstadt hat die Kette 25 Läden. Das berichtet die „Berliner Zeitung“. Rund 1200 Mitarbeiter bangen nun um ihre Jobs. Welche Filialen tatsächlich schließen werden, stehe noch nicht fest. „Derzeit wird davon ausgegangen, dass allerspätestens im Herbst 2026 Klarheit über die zukünftige Standortstruktur besteht“, teilte das Unternehmen mit.
In Berlin betreibt Mäc-Geiz 22 Standorte. Unter anderem an der Frankfurter Allee, am Siemensdamm und in der Hermannstraße. Bis zur endgültigen Entscheidung bleiben alle Filialen vorerst geöffnet.
Derzeit beschäftigt Mäc-Geiz nach eigenen Angaben 1175 Mitarbeitende und hat bundesweit rund 183 Filialen. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten zahle das Unternehmen mit dem Ende des Insolvenzgeldzeitraums ab sofort wieder selbst.
pau mit afp




