Zum Artikel „Schwimmbad vor der Volksbühne: Gratis-Planschen im Herzen Berlins – So geht‘s“ vom 21. Juli
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25 Millionen Subvention bekommt die Volksbühne Berlin, dafür, dass auf die Bühne gekotet und ein Pop-up-Schwimmbad gebaut wird. Ich glaube, der Intendant Matthias Lilienthal weiß nicht, wohin mit dem vielen Geld. Dafür sollte man das Spucki wiederherstellen.
Ilka Gatzemeier, per Mail
Eine tolle Idee und beste Wünsche, dass dieses Bad ein Erfolg wird, keine Neider etwas kaputtmachen und die Volksbühne nie um Zuschüsse wegen einer finanziellen Schieflage um Hilfe bitten muss. Denn dann kommen die ewigen Schlauberger und Hobby-Haushälter aus der Deckung, denen „die ganze Volksbühne schon immer irgendwie komisch“ vorkam. Na gut, ganz unrecht haben die auch nicht, man hätte auch die 300.000 Euro für verbilligte Eintrittspreise oder Tickets für Sozialhilfebezieher einsetzen können. Man hätte aber auch auf die protzige Erweiterung des Kanzleramts für fast eine Milliarde Euro, die das am Ende kosten wird, verzichten können. Und man hätte auch das Geld in Poller für blödsinnige Radwege einsetzen können. Und „Hätte, hätte, Fahrradkette“!
Dietmar Astfalk, per Mail
„Badengehen“ für die Kunst! Was für ein Projekt. Dieses Mal gemeinsam demonstrieren mit dem Volk, „sparen“ hin oder her.
Katrin Tiltscher, per Mail
Na, dann kürzt mal die Kulturförderung für die Volksbühne um 300.000 Euro und benutzt das Geld zum Beispiel für die Sanierung von Schultoiletten. Das ist sicher nachhaltiger, als für 7,5 Wochen eine Bademöglichkeit zu schaffen. Der Bau einer solchen Schwimmgelegenheit durch ein Theater ist in meinen Augen eine missbräuchliche Verwendung von Fördergeldern.
Gerald Gruner, per Mail
Zum Artikel „Alle Schulen, alle Bezirke, alle Abinoten – die große Übersicht für Berlin“ vom 22. Juli
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Wenn man die durchschnittlichen Noten der Berliner Abiturienten mit ihren zumeist dürftigen Künsten im Kopfrechnen und den merkwürdigen Ergebnissen ihrer vermeintlichen „Rechtschreibung“ vergleicht, dann ist man nicht nur überrascht, sondern beginnt an der Leistungskontrolle ernsthaft zu zweifeln. Dass eine Eins heutzutage nicht mehr der gleichen Note früherer Jahrzehnte entspricht, dürfte ja inzwischen anerkannt sein. Dass aber solche Noten in Deutsch und Mathematik allenfalls auf Künstlicher Intelligenz beruhen, erschreckt dann doch. Hoffentlich steht die bescheinigte sittliche Reife nicht auch nur auf dem jeweiligen Zeugnispapier!
Peter Knief, per Mail
Zum Artikel „Gedenkfeier im Bendlerblock: Bonhoeffer-Großneffe entfernt AfD-Kranz“ vom 20. Juli
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Wer sich mit Dietrich Bonhoeffer beschäftigt hat, kann ihn und seine Haltung im Dritten Reich nur als mutig und ehrenhaft wahrnehmen. Tobias Korenke, sein Großneffe, scheint ihm nicht allzu nahezustehen, wenn er eine Kranzniederlegung einer heute mitgliederstarken, wenn auch umstrittenen Partei zur Gedenkveranstaltung im geschichtsträchtigen Bendlerblock zu verhindern suchte. Beschämend ist es meiner Meinung nach, wenn heutiges Parteieingezänk auf solche unwürdige Weise ausgetragen wird.
Dirk Jungnickel, per Mail
HOCHACHTUNG.
Jörg Noll, per Mail
Zum Artikel „Nach Evers’ Vorstoß beim Gratis-Schulessen: Steffen Krach (SPD) zieht rote Linie“ vom 13. Juli
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Dass massenhaft steuerfinanziertes Schulessen weggeworfen wird, weil die lieben Kleinen lieber mit ihrem Taschengeld in der Pause zu McDonald’s gehen, darüber wurde schon vor längerer Zeit im Fernsehen berichtet. Aber nur einmal. Passte wohl nicht ins Politische.
Detlef Trzeciak, per Mail
Die SPD und ihr unbekannter Spitzenkandidat sollten sich lieber fragen, weshalb sie nicht mehr gewählt wird, statt wild herumzukläffen. Warum profitiert sie nicht vom Abrutschen der CDU und ihrem Regierenden Bürgermeister Wegner? Ganz einfach, weil sie sich nur noch um Nonsens kümmert, statt die wirklichen Probleme zu erkennen und Lösungen anzubieten. Natürlich müssen Eltern mit entsprechenden Einkommen keine Sozialleistungen erhalten, nichts anderes ist ein subventioniertes Schulessen. Das Geld regnet nicht vom Himmel, das verstehen Linke und Sozis immer weniger, und es muss dort ankommen, wo es tatsächlich gebraucht wird. Die SPD sollte auch darüber nachdenken, ob ihr Spitzenkandidat tatsächlich der Richtige ist, und warum Realpolitiker wie Hikel und Giffey bei ihr keine Rolle mehr spielen dürfen. Aber wer sich als mehrheitsbeschaffendes Anhängsel einer grün- oder linksgeführten Regierung unterwerfen und seine eigene Identität aufgeben möchte, der ist mit Krach sicher auf dem richtigen Weg. Willy Brandt würde sich im Grabe umdrehen.
Detlef Ritter, per Mail
Wenn die Kinder zu Hause sind, bekommen sie doch auch Mittag. Das kostet ebenfalls. Von der Mentalität, alles umsonst zu geben, sollte man sich trennen. Und ja, es trifft dann die Kinder, deren Eltern nichts zahlen. Aber wie soll es sonst gehen?
Sybille Jenen, per Facebook






