In Berlin und Brandenburg haben am Donnerstag die Sommerferien begonnen. Am heutigen Freitag und am bevorstehenden Wochenende dürften sich viele Berliner in den Reiseverkehr stürzen – und damit die Gefahr von Staus auf Autobahnen drastisch erhöhen. Bereits am Freitagnachmittag sei mit einem deutlichen Anstieg des Verkehrs zu rechnen, wenn Berufs- und Reiseverkehr aufeinandertreffen, teilte der ADAC mit. 

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Am Samstagvormittag erwartet der Verkehrsclub ein hohes Verkehrsaufkommen auf den klassischen Reiserouten Richtung Süden, in die Alpen und Mittelgebirge, an die Nord- und Ostsee sowie in die Naherholungsgebiete. Baustellen können die Situation zusätzlich verschärfen. 

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Diese Strecken sind laut ADAC in Berlin und Brandenburg besonders staugefährdet:

  • A9 (Berlin - Halle/Leipzig - Nürnberg - München)
  • A10 (Berliner Ring)
  • A11 (Berliner Ring - Kreuz Uckermark)
  • A12 (Berliner Ring - Frankfurt (Oder))
  • A13 (Schönefelder Kreuz - Dresden)
  • A24 (Berliner Ring - Pritzwalk - Schwerin - Hamburg)

„Auch die Stadtautobahn A100 und wichtige innerstädtische Hauptverkehrsstraßen werden durch den Reiseverkehr stark belastet sein. Die Kombination aus Urlaubsverkehr und zahlreichen Baustellen erhöht das Staurisiko deutlich“, schreibt die Verkehrsinformationszentrale (VIZ).

In den Ferien im vergangenen Jahr kam es auf der A24 besonders dick: Zwischen dem Berliner Ring und Pritzwalk kam es zum längsten Stau in Brandenburg mit bis zu 29 Kilometern Länge.

dpa/rk