Zum Artikel „Wegner: ,Viele Menschen wissen nicht, was wir alles hinbekommen haben‘“ vom 7. Juli

Beim Lesen des Artikels musste ich mehrmals auflachen. Kai Wegner sieht den „entschlossenen Kampf gegen Clan-Kriminalität“ als seinen Erfolg? Lebt dieser Mensch auf einem fernen Planeten? Noch nie gab es in Berlin so viele Schießereien auf offener Straße und am helllichten Tag wie in seiner Regierungszeit. Und die Tatsache, dass er die Berliner Bürger belügt, ist seiner „Erfolgsbilanz“ auch nicht gerade dienlich. Hatte er etwa am Tag des großen Stromausfalls lange ausgeschlafen? Wie auch immer, einen Regierenden, der die Bürger in solch einer Situation mehrfach und vorsätzlich belügt, braucht Berlin nicht. Wenn er auch nur einen Funken Ehre im Leib hätte, wäre er längst zurückgetreten. So wird er als Berliner Münchhausen in die Geschichte eingehen. Auch ein Erfolg.

Jochen Sielemann, via E-Mail

Zum Artikel „Busfahrt durch den Ukraine-Krieg – wo jeder Halt der letzte sein kann“ vom 6. Juli

Der Bericht aus Cherson zeigt den Mut und die Kraft von Menschen in den von Russland bedrängten Gebieten. Trotz täglicher Lebensgefahr geht der Alltag im Kampf für Freiheit und Demokratie weiter.

Ingeborg Arndt, via E-Mail

Zum Artikel „Kumpanei mit korrupter Note: Wie Trump seinen Topstürmer zurück ins Spiel brachte“ vom 6. Juli

Ich stecke in einem Dilemma: Wem auf einer Unsympathenskala von eins bis zehn soll ich die Zehn geben? Infantino oder Trump? Ich tendiere zu Ersterem, denn Trump hat sie schon. Er sondert täglich Lügen, Unsinn und Peinlichkeiten ab. In Kombination mit Infantino potenziert sich das. Was müssen wir von dem Mann befürchten, wenn er in drei Jahren das Weiße Haus räumen muss?

Rainer Gottlieb, via E-Mail

Zum Artikel „Rudi Völler bleibt – für die Zukunft des DFB ist das nicht entscheidend“ vom 7. Juli

Sie erwähnen ein Phänomen, das man als Parkinsonsches Gesetz in der Bürokratie kennt, aber das seit Jahren auch den Profifußball erfasst hat: die wundersame Stellenvermehrung, und zwar vor allem im Bereich der üppig dotierten Spitzenpositionen. Da gibt es Sportvorstände, Sportdirektoren, Sportgeschäftsführer, Sportkoordinatoren, Teammanager – und niemand weiß, was die alle den lieben langen Tag so treiben und wofür sie ihre Spitzengehälter verdienen. Denn für praktische oder operative Tätigkeiten gibt es ja noch die Trainer in diversen Funktionen und Hierarchiestufen, Analysten, Scouts, Kaderplaner, Berater usw. Dass der Gute-Laune-Onkel Rudi Völler nun als DFB-Sportdirektor weitermacht, ohne dass man genau weiß, was er eigentlich zu tun hat, passt ins Bild. Dem zukünftigen Bundestrainer Klopp dürfte es egal sein, wer unter ihm Sportdirektor ist, ebenso wie es Hans-Joachim Watzke egal ist, wer unter ihm DFB-Präsident ist. 

Wolf-Rüdiger Heilmann, via E-Mail

Zum Artikel „Illegale Autorennen in Berlin: Bilanz zeigt alarmierende Zahlen“ vom 5. Juli

So wahnsinnig und oft gegen Verkehrsregeln und Gesetze im Straßenverkehr zu verstoßen wie in Berlin, ist schwerstkriminell. Vor allem in 30er-Zonen wie zum Beispiel in Lichtenrade und Mariendorf hält sich gefühlt niemand mehr an das Tempolimit. Es wird gerast, gedrängelt, genötigt. Gerade Radler kommen hier immer öfter in gefährlichste Situationen. Und es wird auch so gut wie gar nicht kontrolliert. Nach meiner persönlichen Beobachtung massiv zugenommen haben zudem Rotsünder, die selbst dann noch über die Ampel rasen, wenn für alle anderen Verkehrsteilnehmer schon grün ist. Ebenfalls in Lichtenrade ist die Groß-Ziethener Straße zu einem Raserhotspot geworden. Die Straße Alt-Lichtenrade ist ein Nadelöhr. Diese ehemals beschaulichen, ruhigen Straßen sind inzwischen stark frequentiert, warum auch immer. Nicht vorausschauendes Fahren und dämliches Drängeln führen bei der Masse an Autos immer öfter zu unnötigen Staus und Unfällen aller Art.

Ullrich Herzau, via E-Mail

Zum Artikel „Kabinett beschließt Haushaltsentwurf – Klingbeil rechtfertigt Schulden mit Putin“ vom 6. Juli

Man erinnere sich an den Oppositionsführer Friedrich Merz, wie er sich über die Neuverschuldung durch die vorherige Bundesregierung im Bundestag aufregte und Bundeskanzler Olaf Scholz anging. Jetzt kommt nach monatelangen Beratungen im Kabinett als Lösung heraus, dass man sich massiv neu verschuldet, wie es zuvor noch nie geschehen ist.

Detlef Trzeciak, via E-Mail

Zum Artikel „Nur noch qualifizierte Personen sollen Stadträte und Staatssekretäre werden“ vom 6. Juli

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Und ich habe in meiner Einfalt geglaubt, dass man qualifiziert sein muss, um so einen wichtigen und noch dazu hoch dotierten Posten ausüben zu können. Wie man sich irren kann.

Ursula Jerusalem, via E-Mail

Na, das ist ja mal eine ganz tolle Idee. Ja, was denn sonst? Natürlich gibt es viele Beispiele, bei denen völlig unqualifizierte Personen, wie zum Beispiel Kinderbuchautoren, auf höchste Posten gehievt werden, dann aber jämmerlich scheitern. Auf jeden Fall sollte der oft praktizierte Weg – Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal – die Ausnahme bleiben.

Dietmar Astfalk, via E-Mail

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