Die Laus machen jetzt in Döner. Am morgigen Freitag eröffnet das erste Geschäft von Annika und Frederick Lau in Kreuzberg. Das Berliner Promi-Ehepaar bietet dann einen veganen Döner in der Oranienstraße 190 an. Zur Eröffnung von „Döner Pro“ gibt es gleich eine besondere Aktion.

Döner Pro in Kreuzberg: Erste Besucher brauchen wohl Geduld, aber wenig Geld

Ab 12 Uhr öffnen sich auf der Oranienstraße am Freitag die Türen. Der Schauspieler und die Moderatorin werden es sich wohl nicht nehmen lassen, die ersten Gäste selbst zu begrüßen. Doch dürfte bei der Eröffnung nicht nur der Promifaktor das Interesse steigern.

Denn die Neu-Unternehmer setzen am ersten Tag auf Kampfpreise: 2,50 Euro müssen Hungrige dann für das gefüllte Fladenbrot berappen. Allerdings ist das Angebot auf den Eröffnungstag selbst sowie auf einen Döner pro Nase beschränkt. Dennoch sollten Interessierte etwas mehr Zeit einplanen.

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Doch welches Konzept steckt hinter dem neuen Geschäftsmodell von „Döner Pro“? Anstelle von Fleisch vom Drehspieß gibt es ein Surrogat aus Erbsenprotein. Schmecken soll es wie ein klassischer Berliner Döner, verriet er kürzlich der „BZ“. Wegen des Erbsenproteins eigne sich der Döner auch „für Sportler“, so Lau. Die Idee habe familiäre Wurzeln: „Mein Vater war Vegetarier, und somit bin auch ich quasi vegetarisch aufgewachsen.“

Frederick Lau schwärmt von Berlin – und nennt auch die Probleme

Frederick Lau, der 1989 in Berlin-Steglitz geboren wurde und bis heute dort lebt, schwärmt in dem „B.Z.“-Interview von seiner Heimatstadt. Er nennt Berlin „immer noch einzigartig und für mich die beste Stadt der Welt“. Gleichzeitig verschließe er nicht die Augen vor ihren Problemen: Obdachlosigkeit, Wohnungsnot und Gewalt gehörten zur Realität. „Berlin ist auch ein hartes Pflaster“, sagt Lau.

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Als Schauspieler feierte er 2008 mit „Die Welle“ seinen Durchbruch und gewann den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2015 mit dem Spielfilm „Victoria“, der in einer einzigen, 140 Minuten langen Kameraeinstellung gedreht wurde. Aktuell ist er mit dem Film „23.000 Leben“ im Kino zu sehen.

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Seine Ehefrau Annika hat sich als TV- und Radiomoderatorin einen Namen gemacht. TV-Zuschauern ist sie unter anderem aus dem Sat.1-Frühstücksfernsehen ein Begriff. Das Paar ist seit mehr als 13 Jahren liiert und hat zusammen drei Kinder.

pau