Die Berliner Polizei warnt dringend vor Drogen-Werbepäckchen von Dealern auf der Suche nach neuer Kundschaft. „Drogen im Briefkasten! Das passiert aktuell in Berlin“, teilte die Polizei über einen ihrer Internetkanäle mit. Dazu stellte sie ein Foto von einem Kunststoff-Päckchen mit bunten Symbolen und einer unkenntlich gemachten Kontaktmöglichkeit. „In den Päckchen befinden sich Kokain, Ecstasy, Ketamin, Haschisch, Marihuana oder 3-MMC. Leider sprechen die bunten Päckchen vor allem Kinder an. Deswegen sollten gerade Eltern aktuell besonders vorsichtig sein.“

Polizei warnt: Drogenpaket mit Gratisproben auf keinen Fall öffnen

Auch interessant

Die Päckchen mit den Gratisproben sollten auf keinen Fall geöffnet, sondern sofort der Polizei gemeldet werden. „Die Drogenhändler machen so vor allem Werbung für ihr Geschäft. Darum von unserer Seite noch einmal der Hinweis: Es ist verboten, Werbung für Drogen zu machen. Es ist verboten, sich auf Anzeigen dieser Art zu melden.“

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Schon seit Längerem kleben in manchen Berliner Stadtteilen Aufkleber mit Werbung und Telefonnummern von Drogenhändlern an Laternen oder Wänden. In Kneipen werden zudem bunte Infokarten mit Angeboten zu Whatsapp-Kanälen von Dealern verteilt.

dpa