Am Kreuzberger Spreeufer soll ein neues, modernes Stadtquartier entstehen. Nun geht die Entwicklung des Viktoriaspeicher-Areals zwischen Spreeufer, Schillingbrücke und Köpenicker Straße in die nächste Phase. Eine Jury unter dem Vorsitz der Architektin und Städtebauerin Anne Luise Müller hat den städtebaulichen Entwurf der Planungsteams Behles & Jochimsen Gesellschaft von Architekten mbH und Weidinger Landschaftsarchitekten aus fünf eingereichten Arbeiten als Sieger ausgewählt.

Stadtquartier Spreeufer
So soll das Stadtquartier am Kreuzberger Spreeufer aus der Vogelperspektive aussehen.© WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH | WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH

Neben den gut 1000 Wohnungen – von denen die Hälfte dauerhaft preisgebunden sein werden – ist ein prägendes Element der geplante weitläufige Klimapark, der einen neuen Zugang zum Wasser schaffen soll. Die Jury würdigte insbesondere die klare städtebauliche Gliederung des Entwurfs, das ausgewogene Verhältnis der unterschiedlichen Nutzungen sowie das Freiraumkonzept.

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Stadtquartier am Spreeufer: Baubeginn ab 2030 vorgesehen

Die landeseigene Behala entwickelt das Quartier gemeinsam mit der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH. Mit der Entscheidung für den Siegerentwurf beginnt jetzt die Vertiefung der Planung. Anschließend folgen das Bebauungsplanverfahren sowie die Sanierung und Erschließung des Geländes. Der Baubeginn ist ab 2030 vorgesehen.

Neues Stadtquartier in Kreuzberg
1000 Wohnungen sollen entstehen.© Behles & Jochimsen Weidinger | Behles & Jochimsen Weidinger

Die Entwicklung des Quartiers war bis Ende 2025 aufgrund eines benachbarten Störfallbetriebs planungsrechtlich eingeschränkt. Nachdem die BEHALA mit dem Unternehmen eine Einigung erzielt hatte und der störfallrelevante Produktionsprozess eingestellt wurde, konnten die Voraussetzungen für die städtebauliche Entwicklung geschaffen werden.

rk