Zum Artikel „KI-Seepferdchen und Handyverbot an Schulen – das empfehlen Experten“ vom 24. Juni 2026

Auch interessant

Was sind das für Experten, die meinen, ein 13 Jahre altes Kind kann mit Social Media und KI sinnvoll umgehen? Was man heutzutage hört und liest, geht wohl eher dahin, dass die Kinder erst mal die Schule und Ausbildung erfolgreich abschließen sollten, statt sich mit Social Media zu befassen. Ich bin generell für ein Handyverbot für Kinder bis 18 Jahre. Oft sehe ich, wie die Jugend zusammensitzt und jeder auf sein Handy starrt, statt sich zu unterhalten, auszutauschen, zu zeichnen, zu schreiben, der Kommunikation und Methodik wegen. Die Handschrift/das Schreiben ist ein großes Gut unserer Evolution. Diese scheint mir aber immer mehr in die Bedeutungslosigkeit zu geraten. Außerdem müssen nicht Strafmaßnahmen überlegt, sondern das Übel gepackt werden. Bei einem Verbot kann auch kein KI-gesteuertes Foto entstehen.

Katrin Tiltscher, per E-Mail

Zum Artikel „Diese Straße in Berlin soll umbenannt werden“ vom 25. Juni 2026

Auch interessant

Ach, das ist doch wirklich mal erfrischend zu sehen, mit welcher Energie in Treptow-Köpenick die verschiedenen Parteien wegen der Umbenennung einer Straße, an der hauptsächlich Wiesen oder gar keine Bebauung vorhanden ist, aufeinandertreffen. Hier gibt es glücklicherweise keine anderen Probleme und nur glückliche Einwohner, genügend Kitaplätze, durchsanierte Schulen und Feuerwehrwachen, um nur einige Beispiele aus anderen Bezirken zu nennen. Also ab nach Treptow-Köpenick.

Dietmar Astfalk, per E-Mail

Zum Artikel „Bezirksamt Reinickendorf stoppt ehrenamtliche Rikscha-Fähre im Tegeler Fließ“ vom 25. Juni 2026

Auch interessant

Seit Jahren ist dem Bezirksamt Reinickendorf der Missstand auf diesem beliebten Wanderweg bekannt, es wurde nicht für Abhilfe gesorgt. Dann hat sich ein sehr engagierter Reinickendorfer Bürger auf eigene Kosten eine Rikscha erworben und damit eine Überfahrt ohne nasse Füße und kostenlos ermöglicht. Es folgte eine Untersagung vom Bezirk. Das Grünflächenamt bemängelte, das 380-Kilogramm-Gefährt sei zu schwer, inklusive Fahrer und Passagier, Wendekreis zu groß. Danach hatte dieser nette, engagierte Bürger erneut, unter finanziellen Mühen, eine leichtere Rikscha mit einem noch geringeren Wendekreis besorgt, bisher auch mit diesem Gefährt keinerlei Schäden verursacht. 

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Jetzt wurde diesem netten Bürger bei Weiterbetreiben auch noch Strafe angedroht. Unglaublich! Vielen Dank, Herr Schneider, die Bürger stehen auf Ihrer Seite. Das wäre unter unserer damaligen Bezirksbürgermeisterin Marlis Wanjura nicht passiert, dafür wäre eine Belobigung für sein Engagement erfolgt! Aber im September sind ja Wahlen in Berlin. Die Bürger wissen, was zu tun ist.

Sabine Herz, per E-Mail

Zum Artikel „ICC Berlin: Hochhäuser sollen Kongresszentrum umrahmen“ vom 24. Juni 2026

Auch interessant

Na endlich wird der charmante, noch immer glänzende, Stahlkoloss in Angriff jenommen. Wenn nich bald, wann dann, is hier doch de berechtigte Fraje. Een Hoch der SPD Grand-Lady Franziska, die sich hier vehement einsetzt. Watt aber vawundert, is de bürokratische und kräftezehrende lange Vorplanungszeit. In den zwei Jahren Planung werden in China janze hochkarätige Brücken jeplant und och noch fertichjestellt.

Watt soll‘s, in China wird bestimmt och übern jermanischen Denkmalschutz milde jelächelt. De Pläne, die unter Umstände realisiert werden sollen, finde ick ja janz passabel. Dass det Parkhaus im Süden uffjestockt werden soll, is bestimmt ne teure Anjelejenheit, von de prekäre Statik mal abjesehen.

Für det Normalo-Volk is een bisken wenich zu bemerken. Een Trödelmarkt, ähnlich wie ehemals im Kudamm-Karree, wär doch mal jut. Berlin is ne Trödler-Wiese, nirjendwo bekommst de so jünstije Antiquitäten, da is „Bares für Rares“ reinet Fake-Programm for det zumeist naive Publikum.

Dass de EG-Ebene für Fußjänger, mittels Kneipen und Ähnlichem funktionieren soll, is jut, de Touris brauchen ja och mal Auslauf und Erholung von de Provinz. De Kultur mit de Philharmonike is zwar jut, doch für Otto Normalverbraucher unerschwinglich. Freikarten sind eh schon an de diversen Politiker verjeben.

Watt befremdet, sind de mangelnde Ausstellungsflächen für zukünftige Messen. Dass Hamburg Berlin langsam aber sicher beim Messejeschäft am langen Arm vahungern lässt, is ja keen Jeheimnis. Watt soll‘s, insjesamt tut sich mal was, und de Bauwirtschaft bekommt in de 30er-Jahre och kräftich zu tun, aber hatten wa det nich schon mal? 

Thomas Hansen, per E-Mail


An ein ikonisches, futuristisches Gebäude sollen (anstatt die vorhandene Architektur aufzugreifen) wieder mal nur ideenlose, langweilige Hochhäuser rangeklatscht werden. Wie interessante, innovative Architektur geht, kann man sich (sicher nicht nur auf Dienstreisen) in anderen Städten/Ländern anschauen. Berlin ist und bleibt architektonisch ziemlich langweilig.

E. Herrmann, per E-Mail

Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost