Die Polizei Berlin musste am Montagnachmittag den Zustrom mit Fahrzeugen zu einer Großdemonstration auf der Straße des 17. Juni stoppen. Das liege an den bereits ausgelasteten Parkplätzen in dem Bereich, hieß es von der Sicherheitsbehörde auf dem Nachrichtendienst X. „Ohne Fahrzeug ist der Bereich der Versammlung weiterhin für alle zugänglich“, schrieb die Polizei, um damit auch anderslautenden Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken entgegenzuwirken. „Bitte parken Sie in der Umgebung und reisen dann mit dem ÖPNV an“.

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Es habe im Vorfeld wohl Missverständnisse einiger Teilnehmer gegeben, dass man bis zum Veranstaltungsort am Platz des 18. März problemlos mit dem Auto anreisen könne, so ein Polizeisprecher auf Anfrage.
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Seit Sonntag schon hatten sich mehrere Autokorsos aus ganz Deutschland nach Berlin auf den Weg gemacht, um Teilnehmer zu mehreren Versammlungen im Regierungsviertel unter dem Titel „ProjektM1llion“ zu bringen. Nachdem am Montagmorgen nur einige Hundert Demonstranten gezählt worden waren, war die Menge bis zum Nachmittag nach Polizeiangaben auf 4000 angewachsen. Der Zug lief vom Platz des 18. März durch Mitte. Die Veranstalter hatten im Vorfeld 10.000 Teilnehmer angemeldet.
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Demonstration bisher ohne größere Zwischenfälle
Aufgerufen zu den Protesten, auf denen unter anderem der Rücktritt der aktuellen Bundesregierung gefordert wurde, hatte ein Bündnis, das sich als „überparteilich“ bezeichnet. Allerdings wurde auch in rechtsextremen Kreisen Werbung für die Versammlungen gemacht. „Projekt M1llion fordert politische Verbesserungen mit einem konkreten 11-Punkte Plan“, heißt es auf der Webseite des Veranstaltungs-Bündnisses. Und
4000 Demonstranten fordern Rücktritt der Bundesregierung in Berlin
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Zu den Forderungen gehörten sofortige Neuwahlen, die Abschaffung der CO2-Steuer, direktdemokratische Elemente nach Schweizer Vorbild, die Abschaffung des „GEZ-Zwangsbeitrags“ und die vollständige Reformierung und Neuausrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) sowie die „sofortige Ausweisung aller ‚verurteilten, straffälligen und illegalen Migranten‘“. Weitere Punkte sind die Einführung einer „knallharten Politikerhaftung“ und ein bundesweites 29‑Euro‑Ticket.
Laut Angaben eines Polizeisprechers verlief die Demonstration „ohne besondere Vorkommnisse“.










