Ariana Baborie machte am Montag eine Erfahrung, von der viele Berlinerinnen und Berliner träumen. Sie rief wegen einer Meldebescheinigung für die Eheschließung beim Bürgeramt an und hatte sofort eine Sachbearbeiterin in der Leitung. Die Radiomoderatorin, Influencerin und Podcasterin („Baborie & Rakers“) berichtete von dieser positiv verstörenden Erfahrung in einer Instagram-Story.

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Allerdings war Baborie nicht bei einem Berliner Amt gelandet, sondern in Thüringen, wie sie schrieb. Es habe sich gleich eine „sehr nette Frau mit sehr starkem sächsischen Akzent“ gemeldet, schrieb Baborie. Sie sei jetzt „an der Saale“ gelandet. Die Berliner Ämter hätten eine technische Störung und würden Anrufe nach Thüringen weiterleiten.

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Berlins Bürgerämter leiten Anrufe nach Thüringen weiter

Wegen des sächsischen Akzents in Thüringen bekam Baborie auf Insta einige Kommentare zu hören. Allerdings schien sie tatsächlich bei einem Amt in Thüringen herausgekommen zu sein.

Wie das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) bestätigt, könne es vorkommen, dass Anrufe fälschlicherweise an das Festnetz oder Notrufsysteme in Thüringen umgeleitet würden. Dieses Phänomen trete gelegentlich bei bundesweiten Routing-Fehlern von Netzanbietern auf, wenn die Berliner Behördennummern oder spezifische Amtsleitungen aufgrund lokaler IT-Probleme ausfielen.