Alte Schallplatten, verstaubte Bücher oder schönes Porzellan – so stellt man sich einen Flohmarkt vor. Was aber Polizisten der 23. Einsatzhundertschaft am Sonntag in den Bereichen A21 und A23 in Berlin-Spandau vorfanden, hatte damit wenig zu tun. „Flohmarkt mal anders“, schrieb die Behörde in den sozialen Medien.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Bereits am Vormittag stießen die Beamten auf erste Unregelmäßigkeiten: fliegende Händler ohne Genehmigung und Waren, deren Herkunft sich als erklärungsbedürftig erwies. Im Laufe der Kontrollen wurden mutmaßliche Markenfälschungen in großer Bandbreite sichergestellt – darunter Kleidung, Taschen, Schuhe, Parfüm, Kosmetik, Sonnenbrillen und AirPods sowie Bargeld, wie die Polizei mitteilte.
Berliner Polizei leitet Verfahren ein
Die Verfahren richten sich unter anderem wegen Verstößen gegen das Markengesetz, Diebstahlsverdacht, Hehlerei sowie gewerberechtlicher Verstöße. Es kam auch zu Freiheitsbeschränkungen. Wie viele Personen konkret betroffen waren, ist bislang nicht bekannt.
Die Polizei belehrte in einem Fazit: „Nicht alles, was auf einer Decke liegt, ist automatisch ein Schnäppchen. Und wenn das ‚Original-Parfüm‘ aus dem Kofferraum kommt, darf man ruhig kurz skeptisch werden.“




