Angesichts teils horrender Mietpreise in Berlin und der enormen Nachfrage nach Wohnraum dürfte diese Nachricht für alle Wohnungssuchenden in der Hauptstadt ein kleiner Lichtblick sein: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge hat 148 Wohnungen in der Huronseestraße, auf einem ehemaligen Garagenhof im Ortsteil Friedrichsfelde (Lichtenberg), fertiggestellt.

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Nach rund 21 Monaten Bauzeit bieten die beiden sechsgeschossigen Wohngebäude Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 40 und 124 Quadratmetern. Alle Wohnungen verfügen über Balkone, Terrassen oder Dachterrassen, ein Großteil ist barrierefrei erreichbar, vier Wohnungen wurden rollstuhlgerecht errichtet, teilte Howoge mit.
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Howoge-Wohnungen in Friedrichsfelde: 610 Quadratmeter Spielfläche für Kinder
Im Außenbereich der beiden Wohnblöcke sind großzügige Grün- und Aufenthaltsflächen mit 380 Fahrradstellplätzen sowie 610 Quadratmeter Spielfläche für Kinder entstanden. Die Neubauten werden fossilfrei betrieben, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen versorgen die Gebäude mit Wärme und Strom. „Auf einer zuvor versiegelten Fläche ist moderner, bezahlbarer und klimagerechter Wohnraum entstanden. Die neuen 148 Wohnungen bedeuten ein neues Zuhause für mehr als 300 Berlinerinnen und Berliner. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wohnraumversorgung in unserer Stadt“, sagte Bausenator Christian Gaebler.
Der Start für die Vermietung ist bereits erfolgt, doch Bewerber haben noch Chancen. Die Hälfte der Wohnungen geht an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (WBS). In diesem Projekt stehen Wohnungen für die WBS-Stufen 100, 140 und 220 zur Verfügung. Damit haben auch Haushalte mit mittleren Einkommen Anspruch auf eine geförderte Wohnung. So wird der WBS 220 beispielsweise an Ein-Personen-Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von bis zu 2.200 Euro vergeben. Ob Anspruch auf einen WBS besteht, entscheidet das zuständige Bezirksamt. Die freien Wohnungen finden Interessierte auf der Howoge-Webseite.
rk





