Der Karneval der Kulturen zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher nach Kreuzberg. Doch deren Hinterlassenschaften sorgten zuletzt zunehmend für Ärger bei den Anwohnern. Im vergangenen Jahr waren die Ordnungshüter besonders wachsam und forderten Wildpinkler direkt nach ihrem Vergehen zur Kasse. Die Veranstalter wollen dem Problem in diesem Jahr jedoch anders begegnen.

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Wie die privaten Veranstalter um Co-Leiterin Seifert Anna-Maria mitteilten, seien für das kommende Pfingstwochenende mehr mobile Toiletten auf dem Umzug geplant. Insgesamt soll die Zahl der Notdurfthäuschen verdoppelt werden. Zudem sollen diese an strategisch sinnvollen Standorten verteilt werden. Auch das Nachrichtenportal „t-online“ berichtete.

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Karneval der Kulturen: Finanzierungslücke verhindert Einsatz von zusätzlichem Sicherheitspersonal

Was jedoch nicht Teil des Plans ist, ist das zum Teil von Anwohnern geforderte Sicherheitspersonal. Schließlich kämpft der Verein wenige Tage vor dem Festival noch mit einer größeren Finanzierungslücke. Aktuell sollen noch etwa 75.000 Euro fehlen. „Das begrenzt leider auch unsere Handlungsmöglichkeiten. Was bedeutet, dass wir kein zusätzliches Sicherheitspersonal stellen können“, teilten die Veranstalter weiter mit.

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Der Festival-Veranstalter bittet die Besucher der Kulturveranstaltung daher, sich respektvoll zu verhalten. Des Weiteren wolle man sich auf die Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und das Aufräumen nach dem Umzug fokussieren.