Es ist ein Bild, das jeden Tierliebhaber erschaudern lässt: Eingepfercht zwischen Müll sitzt ein kleiner Hund, der mit seinen Augen förmlich nach Erlösung fleht. Dieses Foto von einem besonders grausigen Einsatz veröffentlichte das Bezirksamt Spandau am Montag. Veterinäre hatten in einer Berliner Messi-Wohnung bereits im April einen besonders schweren Fall von „Animal Hoarding“ aufgedeckt.

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Bei der Durchsuchung der stark vermüllten, rund 80 Quadratmeter großen Wohnung fanden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Veterinäramtes demnach 34 Hunde, zwölf Katzen, eine Land- und eine Wasserschildkröte, ein Kaninchen, eine Bartagame, fünf Ziervögel sowie eine große Anzahl an Fischen vor.
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Die Tiere lebten augenscheinlich seit Langem unter unhygienischen, nicht artgerechten Bedingungen, die ihre Gesundheit sichtbar beeinträchtigten. Viele wiesen deutliche Anzeichen mangelhafter Pflege auf, darunter verfilztes Fell, überlange Krallen sowie Augen- oder Hautprobleme.
„Einsätze wie dieser verlangen allen Beteiligten sowohl emotional als auch körperlich ein hohes Maß an Belastbarkeit ab“, sagte Tanja Franzke, Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und für Ordnung.
Der Einsatz der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ordnungsamt und der Polizei. Um eine angemessene Versorgung zu gewährleisten, wurden die Tiere auf mehrere Tierheime und Pflegestellen in Berlin verteilt und tierärztlich betreut. Gegen die Tierhalter wurde ein dauerhaftes Haltungs- und Betreuungsverbot für Wirbeltiere ausgesprochen.
rk





