Der ADAC warnt Autofahrer in Berlin und Brandenburg am langen Himmelfahrtswochenende vor „sehr starkem Reiseverkehr“. Der Automobilclub rechnet insbesondere auf den wichtigsten Autobahnen rund um die Hauptstadt mit starkem Verkehrsaufkommen und erheblichen Verzögerungen.

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Betroffen sind vor allem die A10, der Berliner Ring, die A3, A5, A8 und A9 Richtung Süden sowie die A1, A7 und A24 in Richtung Nord- und Ostsee. Zusätzlich weist die Autobahn GmbH auf mehrere besonders staugefährdete Abschnitte hin, darunter Teilstücke zwischen Groß Kreutz und Leest, rund um das Dreieck Werder sowie zwischen Freienbrink und Königs Wusterhausen. Auch auf der A12, A13 und A19 wird mit hohem Verkehrsaufkommen gerechnet.

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Nach Einschätzung des ADAC beginnt die kritischste Phase bereits am Mittwochnachmittag vor dem Feiertag. Dann treffen Berufspendler auf Kurzurlauber und Ausflügler, die das verlängerte Wochenende für Reisen nutzen. Auch am Donnerstagvormittag dürfte der Verkehr noch zäh bleiben. Erst am Freitag und Samstag entspannt sich die Lage voraussichtlich etwas, bevor am Sonntagnachmittag und -abend der Rückreiseverkehr einsetzt.

Nach Superstau im Vorjahr: Was der ADAC Autofahrern rät

Wie massiv die Belastung rund um Christi Himmelfahrt werden kann, zeigte bereits das vergangene Jahr. Damals kam es auf dem Berliner Ring zu einem kilometerlangen Stau, der laut ADAC bundesweit zu den längsten Verkehrsstaus des Jahres gehörte. Auf einem Abschnitt zwischen Pritzwalk und Kremmen staute sich der Verkehr zeitweise über mehr als 40 Kilometer.

Der ADAC empfiehlt deshalb, Fahrten möglichst gut vorzubereiten und Stoßzeiten zu meiden. Besonders günstig seien Reisen in den frühen Morgenstunden oder erst am späten Nachmittag.

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Auch bei stockendem Verkehr sollten Autofahrer Ruhe bewahren und frühzeitig eine Rettungsgasse bilden. Wer dies unterlässt, muss mit hohen Bußgeldern, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen. Der Standstreifen bleibt tabu, ebenso das Wenden oder Rückwärtsfahren im Stau. Zudem erinnert der ADAC daran, dass die Nutzung des Handys ohne Freisprechanlage auch im Stau verboten bleibt – solange der Motor läuft.

Mit dpa