Neukölln verliert einen beliebten Treffpunkt: Das Café und Bistro „180 Grad“ an der Oderstraße im Schillerkiez schließt Ende Mai seine Türen. Der letzte Öffnungstag ist der Pfingstsonntag, der 24. Mai.

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Betreiberin Sarah Klausen hatte das Lokal im Jahr 2021 direkt am Eingang des Tempelhofer Feldes eröffnet. In einem emotionalen Abschied auf Instagram machte sie deutlich, wie schwer ihr dieser Schritt fällt. „So ein Ort ist nie nur ein Geschäft – er ist ein Stück Leben“, schreibt sie dort.
Rückblickend beschreibt Klausen die vergangenen fünf Jahre als intensive Zeit voller Höhen und Tiefen. „Es wurden unzählige Kuchen gebacken, Törtchen verziert, Kaffees zubereitet und Feste gefeiert.“, schreibt Klausen in einem Post auf Instagram. „Und wie das Leben selbst war auch diese Zeit ein Auf und Ab der Gefühle.“ In den letzten Tagen vor der Schließung möchte sie nochmal viele Gäste „für einen ruhigen Moment, ein gutes Gespräch und vielleicht ein letztes Stück Kuchen“ begrüßen.
„Zuhause auf Zeit“ – Stammgäste trauern um Café
„Dein Café war nie nur ein Café … es war ein Zuhause auf Zeit“, schreibt ein Stammgast unter den Abschiedspost. Auch ehemalige Mitarbeitende reagieren bewegt auf das Aus des beliebten Treffpunkts. Eine frühere Mitarbeiterin erinnert sich: „Ich hab damals so gern bei euch gearbeitet!!!“
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Während viele den Verlust bedauern, blicken andere bereits nach vorn. Eine Nutzerin kommentiert optimistisch: „Eine der besten Patissiers ist wieder auf dem Markt. Nehmt euch in Acht!“ Eine Stammkundin schreibt hingegen: „So verliere ich einen meiner Lieblingsorte in Berlin, den ich im ersten Jahr in dieser Stadt entdeckt habe. Es ist der Ort, den ich allen empfehle, wenn sie in der Nähe sind.“








