Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ soll der betroffene deutsche Passagier aus dem Großraum Berlin in häusliche Quarantäne kommen – und nicht in die Charité. „Die Kontaktperson wird aktuell nach Berlin transportiert und in Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt in die häusliche Isolation verbracht“, teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit mit.

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Die Person aus dem Großraum Berlin sei weiterhin symptomfrei „und den Umständen entsprechend wohlauf“. Seit der Ankunft am Sonntag im niederländischen Eindhoven sei die erforderliche Diagnostik erfolgt – zuletzt habe eine medizinische Einschätzung im Uniklinikum Frankfurt (Main) stattgefunden. „Es besteht daher nicht mehr die Notwendigkeit zur stationären Aufnahme und Diagnostik in der Charité.“ Die nötige Isolierung könne außerhalb eines Krankenhauses stattfinden.

Berliner Hantavirus-Patient: Gesundheitsamt soll Quarantäne engmaschig überwachen

Das zuständige Gesundheitsamt werde die häusliche Quarantäne engmaschig überwachen. „Beim Auftreten von Symptomen wurde eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt sowie die Organisation einer Untersuchung in der Charité vereinbart“, hieß es von der Behörde.

Ursprünglich sei eine Aufnahme für 24 Stunden in die Charité zur Untersuchung und Diagnostik geplant gewesen. Diese Planung stammte demnach aus einer Zeit, als unklar war, in welchem Umfang die Kontaktperson auf dem Weg nach Berlin medizinisch untersucht wird. 

Die Person ist eine von vier Personen, die nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) im Tagesverlauf vom Uniklinikum Frankfurt aus in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden.

lth/dpa