Zum Artikel „Wer will für ein Land sterben, das nicht mal die Schultoiletten saniert?“ vom 9. Mai

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In einigen Punkten unterstütze ich die jungen Menschen. Es sieht in manchen Schulen und Toiletten wirklich schlimm aus. Verehrte Jugendliche, zur Wahrheit gehört hier aber auch, dass es die Jugend ist, die dafür sorgt, dass es so aussieht. Außenstehende werden wohl nur äußert selten in Schultoiletten anzutreffen sein. Kein Mensch will in einem Krieg sterben, und die Forderung, Deutschland solle keine Kriegspartei werden, kann ich nachvollziehen. Aber wenn ich angegriffen werde, muss ich mich verteidigen, das gilt auch für die Kriegsdienstverweigerer. Oder wollen die tatenlos zusehen, wie ihre Eltern oder Kinder von Angreifern umgebracht werden? Um das zu verhindern, muss ich vorbereitet sein, ob ich das für mich persönlich oder für mein Vaterland mache, spielt dabei keine Rolle. Die heutige – auch die zukünftige – Zeit ist noch nie so unsicher gewesen. Die Wehrpflicht sollte man nicht nur negativ betrachten, sie kann auch zur persönlichen Reife beitragen. Und wenn ich mich in der Bundeswehr einbringe, kann es ein richtig guter Job sein. 

Joachim Jeserig, per E-Mail

Die Reaktionen auf die Freiwilligkeit beim Wehrdienst waren voraussehbar: Die Entscheidung, die Wehrpflicht abzuschaffen, war ein unglaublich leichtsinniger Akt, weil sie Machtverhältnisse vorausgesetzt hat, die schon länger nicht mehr gegeben sind. Generationen vorher sind der Wehrpflicht nachgekommen, sowohl in West als auch in Ost. Nicht wenige haben dadurch auch Orientierung bekommen und sind geblieben, weil die Bundeswehr ihnen attraktive Bildungsangebote gemacht hat, was ja auch heute wieder der Fall ist.

Grieser-R., per E-Mail

Zum Artikel „Neue XXL-Straßenbahn bekam keine Zulassung: BVG-Chef räumt Fehler ein“ vom 8. Mai

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Hier wurde Mist gebaut, und der Chef übernimmt die Verantwortung. Das hat Stil. Peinlich ist der Fall allemal. Die Superausschreibung für die S-Bahn ist den Verfassern um die Ohren geflogen – und es hat jemand deutlich Asche auf sein Haupt geschüttet und die Verantwortung übernommen. Es gibt also doch noch Manager von Format.

Dietmar Astfalk, per E-Mail

Zum Artikel „Hantavirus kann von Mensch zu Mensch springen“ vom 10. Mai

Wir kommen gerade von unserer zweiten Kreuzfahrt zurück nach Berlin. Es hat uns das zweite Mal mit einem sehr aggressiven Virus erwischt. Das sagt zumindest unser Hausarzt. Ob es das Hantavirus ist, wissen wir nicht, uns geht es jedenfalls sehr schlecht, wir mussten den Notarzt nachts rufen. Vor zwei Jahren dasselbe nach einer Reise auf einem Kreuzfahrtschiff. Es dauerte mehrere Wochen bis zur Normalität. Es ist für mich jedenfalls sehr verdächtig, dass da was nicht stimmen kann. Wir wollen noch ein wenig länger leben und haben beschlossen, keine Kreuzfahrt mehr zu machen.

Gerrit Aenstoots, per E-Mail

Zum Artikel „Anwohnerklagen, rigorose Polizei, teure Clubs: Wird Berlins Jugend verdrängt?“ vom 10. Mai

Liebe Jugendliche, welcher Generation auch immer ihr angehört. Vielleicht könnte man es auch mal mit Arbeit/Jobben probieren, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Erst dann kann man den Anspruch erheben, überall und immer für „umme“ zu feiern. Das musste jetzt mal gesagt werden.

Thomas K., per E-Mail

Zum Kommentar „1000-Euro-Prämie: Mit einer Schnapsidee Vollgas vor die Wand“ vom 8. Mai

Die Analyse von Jörg Quoos bringt es treffend auf den Punkt. Zum einen muss sich die Bundesregierung nach der gescheiterten 1000-Euro-Entlastungsprämie für Arbeitnehmer schon die Frage nach ihrer politischen Kultur gefallen lassen, da man ja auch im Privatleben niemanden auf ein kostenfreies Essen einladen und dann dafür einem Dritten die Rechnung schicken würde. Zum anderen bleibt trotz knapper öffentlicher Kassen die „Geiz ist geil“-Devise wenig hilfreich, um die gegenwärtige Wirtschaftskrise erfolgreich zu überwinden, da ein echtes Aufbruchssignal vor allem konkrete Sofortmaßnahmen erfordert, die die Menschen wirklich spüren. Deshalb sollte die Bundesregierung hier lieber darüber nachdenken, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auszusetzen oder ein Klimageld einzuführen, zumal zumindest Letzteres sowohl von der Union als auch der SPD im letzten Bundestagswahlkampf noch groß versprochen wurde und ebenfalls ein gutes Zeichen dafür wäre, um zu zeigen, dass die Digitalisierung beim Staat doch funktioniert.

Rasmus Ph. Helt, per E-Mail

Zum Artikel „Berlin-Wahl 2026: So werden Sie Wahlhelfer in Berlin“ vom 5. Mai

Hallo, liebe Beamte! War es nicht vor einiger Zeit ein Thema, dass die angestellten Lehrer unbedingt Beamte werden wollten? Ja, Sie haben es auch geschafft. Sicher wissen Sie auch, dass Sie dadurch Staatsdiener sind. Also, es ist doch klar, das Sie sich nun bei dem Staat als Wahlhelfer melden werden. Das war doch Ihr großer Wunsch. Also alle Beamte melden. Dann müssen Wahlhelfer nicht teuer bezahlt werden. Ich freue mich schon auf die schlauen Wahlhelfer.

Monika Faris, per E-Mail

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