Lokaljournalismus ist nah an den Menschen und direkt vor der Haustür unterwegs. Das versucht die Berliner Morgenpost jeden Tag mit ihrer Berichterstattung zu zeigen. Der Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai war aber auch Anlass für eine besondere Aktion: Im Einkaufszentrum Forum Köpenick war die Redaktion am Montagnachmittag mit einem eigenen Stand vor Ort und ist direkt in den Dialog mit den Menschen getreten.

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„Wir nutzen den Tag des Lokaljournalismus als Anlass dafür, was wir am allerliebsten tun“, sagte Chefredakteur Peter Schink zur Eröffnung der Veranstaltung, „wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen.“ Der stellvertretende Morgenpost-Chefredakteur Gilbert Schomaker führte durch die Veranstaltung und holte die Fragen der Besucher an die Redaktion ein.
Tag des Lokaljournalismus: Berliner Morgenpost in Köpenick vor Ort
Die beantworteten neben Chefredakteur Schink auch Philipp Hartmann, Bezirksreporter für Treptow-Köpenick, und Joachim Fahrun, Chefreporter Landespolitik. Beide erklärten auch ihre Arbeitsweise im journalistischen Alltag. Hartmann etwa sagte: „Ich versuche, die Themen so auszuwählen, dass sie möglichst viele Menschen interessieren. Und vielleicht sogar auch über Treptow-Köpenick hinaus.“

Welche Wirkung Lokaljournalismus entfalten kann, zeigte sich schon wenige Minuten später. Heiner Bellstedt ist ein Anwohner am S-Bahnhof Köpenick und wurde erst vor wenigen Tagen von Hartmann für eine Reportage über das am Bahnhof ausufernde Müllproblem begleitet. Nun kam er zufällig am Morgenpost-Stand vorbei und ließ sich gleich mal das Mikrofon reichen: Nach Veröffentlichung des Textes von Hartmann habe sich „eine kleinere Partei“ bei ihm gemeldet und versichert, dass sie das Thema zeitnah ins Bezirksparlament einbringen wolle.
Lesermeinung zu den wichtigsten Themen der Berlin-Wahl gefragt
Politische Themen waren anlässlich der Berlin-Wahl im September aber ohnehin auch ein wichtiger Schwerpunkt der Morgenpost-Veranstaltung. Die Leserinnen und Leser konnten vor Ort auf Tablets eine Umfrage ausfüllen, welche Themen sie im Vorfeld der Wahl besonders interessieren. Die Ergebnisse fließen in die Berichterstattung der Berliner Morgenpost zur Wahl im September ein. Die ersten Resultate geben dabei schon interessante Auskunft: Wohnungsmarkt und Mieten sind die interessantesten Themen für die Leser, gefolgt von Bildung und Kitas/Schulen, sowie Verkehr und Mobilität, Sicherheit und öffentliche Ordnung und Soziales und Armut. Noch bis nächsten Sonntag, den 10. Mai, können auch Sie unter morgenpost.de/umfrage-berlin-wahl selbst teilnehmen.

Im Forum Köpenick gab Chefreporter Fahrun derweil Einblick hinter die Kulissen des Politikbetriebes in der Hauptstadt und nahm sich auch Zeit für längere individuelle Gespräche mit den Besuchern. Etwa mit Leser Jean Dörnbäck, der für den Dialog mit der Morgenpost extra aus seinem Wohnort Spandau angereist war.

„Es freut mich einfach sehr, mal persönlich in den Dialog zu treten und meine Fragen direkt stellen zu können“, sagte Dörnbäck. Er gab dem Redaktionsteam mit, was ihm thematisch gerade auf der Seele brennt. Doch die Redakteure profitierten nicht nur inhaltlich vom Austausch mit den Menschen.
Treptow-Köpenick-Experte Philipp Hartmann bekam von einem Besucher vor Ort sogar noch eine Kugel Schokoladeneis spendiert. „Als Dank für die gute Bezirksberichterstattung“, wie ihm der Leser lachend hinterherrief.





