Zum Artikel „Fahrradspur muss weichen: ,Unter den Eichen‘ soll wieder zweispurig werden“ vom 27. April
Stadtrat Aykal findet die Wiedergeburt der zweiten Spur von „Unter den Eichen“ irritierend. Anscheinend hat er die Dauerstaustelle, die weit in die Schloßstraße und die A103 reicht, noch nicht selbst in Augenschein genommen. Oder er findet die Tatsache, dass nicht nur die Pkw, sondern auch der ÖPNV nicht nur im Berufsverkehr in langen Staus steht, positiv im Sinne grüner Verkehrspolitik. Er könnte auch mal die Radfahrenden auf der Radspur in Richtung Botanischer Garten zählen.

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Für so wenige blasen Hunderte Autos und Busse jeden Tag Tonnen von CO2 in die Luft. Das können die wenigen Radler gar nicht gutmachen. Für Abhilfe sollen seiner Meinung nach veränderte Ampelschaltungen sorgen. Deren Realisierung würde sich vermutlich genauso hinziehen wie die Umgestaltung des Hermann-Ehlers-Platzes und vieler anderer Vorhaben im Bezirk. Der „Aykalstau“ würde uns ohne ein Machtwort des Senats noch lange erhalten bleiben.
Holger Wenzel, per E-Mail
Hat sich schon einmal jemand die Mühe gemacht, die wenigen Radfahrer, die die Strecke „Unter den Eichen“ benutzen, zu zählen? Ich schon. Es ist der Mühe nicht wert, denn es sind so wenige Radfahrer, dass es den täglichen Stau Tausender Autofahrer niemals rechtfertigen kann. Ich kenne diesen Radweg seit Kindertagen. Da aber der Fußgängerweg am Botanischen Garten sehr breit ist und auch kaum benutzt wird, da ja dort niemand wohnt und die Besucher mit dem Bus M48 kommen, kann man getrost einen Streifen für die wenigen Radfahrer abspalten. Ich hoffe sehr, dass der völlig unsinnige Radweg direkt auf der Straße entfernt wird.
Hubertus von Goertzke, per E-Mail
Zum Artikel „So lange bleibt das Marx-Engels-Forum noch gesperrt“ vom 25. April
Es ist verständlich, dass die schöne Grünanlage mit dem Denkmal „verschönert“ werden soll. Wie geht das eigentlich: Versickert Regenwasser nicht auf einer Rasenfläche? Außerdem, wozu brauchen wir noch ein Forum und eine Spielfläche, wenn eine Parkanlage vorhanden ist bzw. war? Die ganze Fläche von Fernsehturm bis Spree ist super schön, immer gerne besucht. Die Wasserspiele sind für Erwachsene und vor allem für Kinder sehr erholsam, das muss nicht erneuert werden. Es ist gut so, wie es ist.
K. Tiltscher, per E-Mail
Zum Artikel „,Privat unterschreiben alle‘ – unterwegs mit den Aktivisten von ,Berlin autofrei‘“ vom 21. April
Dieses Thema ist offensichtlich ein Dauerbrenner und ja, es beschäftigt auch mich sehr, da ich im Innenring der S-Bahn wohne und damit zu dem Teil der autofahrenden Berliner zähle, der direkt betroffen wäre. Mein Anliegen ist: Warum gilt diese Regelung, sollte sie tatsächlich kommen, nicht für alle Einwohner? Warum nimmt man nur die Bürger in Geiselhaft, die zufällig oder gewollt im Innenring wohnen? Allen anderen gestattet man weiterhin das hemmungslose Autofahren?! Ich benötige unser Auto mehr als nur 12 Mal im Jahr! Und, nein, lieber Leserbriefschreiber, es ist NICHT unser Heiligstes und wir beanspruchen KEINEN öffentlichen Raum zum Parken! Wir zahlen monatlich viel Geld für eine Garage, und wir nutzen überwiegend die Öffentlichen, weil es Unsinn wäre, mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren.
Ich hoffe, dass es weiterhin mein freier Wille sein darf, der entscheidet, wann und wie oft ich das Auto benutze. Nämlich für schwere Einkäufe, regelmäßige Treffen mit Freunden im entfernten Stadtteil, oder um z.B. unseren Sperrmüll zur BSR zu bringen. Nein, ich kann und will dafür kein Lastenrad benutzen. Ich bin Ü75! Entweder man weitet das Begehren auf ganz Berlin aus, oder man lässt es ganz sein. Ich appelliere an den gesunden Menschenverstand aller, einzusehen, dass Autofahren in der City keinen Spaß macht!! Ganz freiwillig!!!
Eveline Brümmer-Jeske, per E-Mail
Zum Artikel „Bundeswehr: Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt weiter an“ vom 27. April
Unabhängig davon, ob und wie eine Wehrpflicht organisiert und durchgeführt wird, lese und höre ich immer öfter den Begriff „Kriegsdienstverweigerer“. Wir haben in Deutschland eine Wehrpflicht und die Bundeswehr wehrt sich gegen Angriffe (im Rahmen der Nato) und deshalb ist das ein Wehrdienst und jemand, der das nicht machen möchte, ist ein Wehrdienstverweigerer und kein Kriegsdienstverweigerer. Das Bundesverteidigungsministerium ist das Wehrressort und nicht ein Kriegsressort. Der Begriff „Krieg“ ist aggressiv, während der Begriff „Wehren“ die passive Grundeinstellung, die auch die Bundeswehr hat, verdeutlicht. Hier sollten die Medien präziser sein.
Carsten Simon, per E-Mail
Zum Artikel „WM-Wucher in der Welt von Trump und Infantino“ vom 27. April
Ich würde sagen, keiner geht hin, und gut ist. Wer es sich leisten kann, soll nicht meckern.
Sylvia Otte, per E-Mail
Zum Artikel „Für 390 Millionen: Neuer Plan für U8-Verlängerung in Reinickendorf“ vom 28. April
Als wir im Mai 1981 in unsere Wohnung im Märkischen Viertel einzogen, fand ich im Wohnzimmer eine Broschüre des Berliner Senats, in der stand: „1982 wird die U8 im Märkischen Zentrum sein.“ Seither sind 44 Jahre vergangen und die U8 ist noch immer nicht im Märkischen Viertel.
Ernst Meinhardt, per E-Mail
Zum Artikel „Gesundheitsreform: Warum Klinik-Belegschaften vor schlechterer Versorgung warnen“ vom 23. April
Diese Bundesregierung kommt mit dem vielen Geld, das sie zur Verfügung hat, einfach nicht klar, sie kann damit nicht richtig umgehen. Jetzt sollen mal wieder die braven und devoten Bürger ran, um nochmals ordentlich abgemolken zu werden. Viel gibt es nicht mehr zu melken, aber auch das wenige muss noch raus.
Wer absolut nichts mit Deutschland zu tun hat, also kein Deutscher ist, aber trotzdem hier lebt, der ist fein raus, der wird von hinten bis vorn betütelt. Warum gerade der brave und kleinlaute deutsche Bürger so be- oder misshandelt wird, das will mir einfach nicht einleuchten.
Ulrike Schwarz, per E-Mail
Zum Artikel „Mitschwimm-Demos in der Spree starten wieder – ,Am 20. ist Badetag‘“ vom 27. April
Eine mit Sicherheit schon schöngerechnete Wasserqualität „zwischen Mai und Oktober zu 80 Prozent gut genug“ ist eben nicht genug. Wer es partout nicht lassen kann, soll doch in der Brühe baden, und wenn er/sie sich eine Krankheit einfängt, kein Problem, wofür hat man sonst seine Krankenversicherung?
Dietmar Astfalk, per E-Mail




