Bei einer Verkehrsüberwachung mit Blick auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zeigte sich nach Angaben der Berliner Polizei, wie wichtig diese scheinbaren Routinekontrollen sind. Denn: Die Beamten stellten im Neuköllner Ortsteil Rudow gleich mehrere Vergehen fest.

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So kam die Polizei unter anderem einem E-Roller-Fahrer auf die Schliche, der mit rund 30 km/h und damit deutlich schneller als erlaubt unterwegs war. Der Halter gab sogar an, dass er 40 km/h fährt. Scheinbar half der Rollerfahrer selbst nach, um schneller fahren zu können.

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In einem anderen Fall schlug bei einer Fahrschülerin der Drogenvortest positiv an. Für sie war die Fahrt sofort beendet. Weiter hinter dem Steuer? Kurzhand musste dann der Fahrlehrer sich selbst ans Steuer setzen.

Bei einem anderen Auto fehlten sämtliche für den Straßenverkehr wichtigen Bauteile und Vorrichtungen, sodass die Beamten die Weiterfahrt untersagten. Auch ein Eiswagen fiel auf. Wegen einer fehlenden Kühlkette für das angebotene Eis untersagte das zuständige Lebensmittelamt den Weiterverkauf. Außerdem wurde empfohlen, das Eis zu vernichten.

Die Beamten stellten zahlreiche weitere Vergehen fest. In insgesamt acht Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.

rk