Mit dem unverkennbaren Schnauzer und seiner lässigen Art erlangte Schauspieler Tom Selleck als Magnum Kultstatus. Sein ikonisches, nicht weniger stylisches Gefährt: ein roter Ferrari 308 GTS. Das Auto wurde nun in den USA versteigert – und zwar an zwei Berliner Unternehmensberater, die sich damit einen Traum erfüllt haben, berichtet „Bild“.

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Hagen und Daniel Walther, zwei Brüder, erhielten in Palm Beach (Florida) für 345.000 Dollar (293.000 Euro) den Zuschlag. Eine Summe, die eigentlich das finanzielle Limit der beiden sprengte. Doch die Brüder sind seit ihrer Kindheit große Fans des Kult-Ermittlers, der auf Hawaii mit seinem unverkennbaren Stil als Privatdetektiv die kniffligsten Fälle löste. Demnach wollten beide eigentlich nicht mehr als 150.000 Dollar ausgeben. „Aber wir wollten es eben einfach“, sagten die Brüder gegenüber „Bild“. Dementsprechend groß war der Jubel, als die Deutschen den Zuschlag erhielten.

Berliner Brüder sind wahre Magnum-Fans – selbst die eigene Firma hat einen Bezug zur Kult-Serie

Die Fanliebe der beiden geht weit über die Faszination für den Kult-Ferrari hinaus. So verdankt Hagen Walther seinen Spitznamen „Higgins“ der TV-Serie. In der Serie war Higgins der strenge Verwalter des Anwesens, auf dem Magnum wohnen und von dem er sich den Ferrari für seine Ermittlungen ausleihen durfte. „Mein Bruder konnte seinen eigenen Namen mit zwei oder drei Jahren nicht aussprechen“, zitiert die Zeitung Daniel Walther (51). „Aber Higgins, weil er das in der Serie aufgeschnappt hatte. Seither nennen ihn viele so.“

Doch nicht nur das: Daniel Walther gründete 2014 sein Unternehmen in Berlin und das heißt natürlich? Genau: „Higgins“. „Deshalb wollten wir dann unbedingt das Fahrzeug haben“, so Hagen Walther gegenüber „Bild“. Er flog zu der Versteigerung nach Florida, während sein Bruder am Telefon und im Livestream mitfieberte. „Mir ist allerdings noch immer etwas schummrig wegen des Preises“, so Daniel Walther. Doch am Ende überwog die Freude über die Tatsache, dass beide nun im Besitz des Ferrari sind.

Per Spedition soll der Ferrari nun nach München kommen. Dauer: rund drei Wochen. Fahren wollen die Brüder das Kult-Auto selbst wohl nicht mehr. Die Fangemeinde von Magnum, so die beiden, sei noch immer riesig. Denkbar sei ein Platz für Sportwagen in der Motorworld München.

rk