In der 55. Minute war Schluss. Ein Fußballspiel in Berlin-Hakenfelde, einem Ortsteil des Bezirks Spandau, ist am Sonntagnachmittag nach antisemitischen Beleidigungen abgebrochen worden.

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Auf dem Platz an der Hakenfelder Straße traten die zweiten Mannschaften von SSC Teutonia 1899 und TuS Makkabi gegeneinander an. In der 55. Spielminute soll ein Zuschauer den Spielführer von TuS Makkabi bei einem Einwurf zunächst mit einer antisemitischen Bemerkung zu dessen Armbinde angesprochen und anschließend weitere herabwürdigende Äußerungen getätigt haben. Das teilte am Montag die Polizei mit.

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Die Mannschaft von TuS Makkabi entschied daraufhin, das Spiel nicht fortzusetzen. Der Schiedsrichter brach die Partie kurz darauf ab. Die vor Ort eingesetzten Polizeikräfte identifizierten einen 52-jährigen Mann als Tatverdächtigen. Nach Feststellung seiner Personalien wurde er am Ort entlassen. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der antisemitischen Volksverhetzung und Beleidigung aufgenommen.

pau