Etwa 13 Grad, graue Wolken über dem Olympiastadion, aber trocken. Dieses offenbar perfekte Laufwetter lockte am Sonntag tausende Besucher und mehr als 14.000 Läuferinnen und Läufer in allen Altersklassen an die Startlinie vor dem Olympiastadion. Die Laufveranstaltung S25, hervorgegangen aus dem Lauf der französischen Streitkräfte vor 45 Jahren, dem „25 km de Berlin“, hat sich in den vergangenen acht Jahren zu einer Laufveranstaltung über verschiedene Distanzen entwickelt.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Bereits ab 9 Uhr herrschte Volksfeststimmung, denn um 9.30 wurde der 5-Kilometer-Lauf gestartet. Um 10 Uhr wurden die Athletinnen und Athleten über die 25 Kilometer ins Rennen geschickt. Und um 10.30 fiel dann der Startschuss für die Halbmarathon-Distanz und den 10-Kilometer-Lauf. Die Kinder starteten dann um 10.45 Uhr, je nach Alter, über verschieden lange Strecken. Und egal, welche Strecke gelaufen wurde, das Ziel war für alle Läuferinnen und Läufer auf der blauen Tartanbahn im Olympiastadion.

Der Citylauf, der in den Grunewald führt
Dort wurden alle Teilnehmenden mit Beifall begrüßt und bekamen eine Medaille. „Wir sind schon das zweite Mal dabei“, sagten Alma und Emilin. Mit ihren Müttern und Geschwistern besuchten sie das Volksfest vor dem Stadion, während ihre Väter noch auf der 25 Kilometer langen Strecke unterwegs waren.
Bereits zum zweiten Mal führte das Rennen nicht in die City, sondern in den Grunewald. Und dort über die sehr hügelige Havelchaussee. Die Route startete für alle Läufe am Olympischen Platz und endete im Olympiastadion. So findet der 25-Kilometer-Lauf größtenteils im Grunewald statt, kürzere Laufstrecken erstreckten sich hauptsächlich durch den Olympiapark.
Havelchaussee fordert alles von den Läuferinnen und Läufern
Der 25-Kilometer-Lauf führte vom Olympischen Platz über die Olympische Straße, Preußenallee, Heerstraße, Jafféstraße und über die Eichkampstraße durch den Grunewald und erreichte über die Havelchaussee und Angerburger Allee sowie Glockenturmstraße das Ziel im Olympiapark.
„Ganz schön knackig“, beschreibt Andreas Linke die Anstiege auf der Havelchaussee bei Kilometer 15 und 20. „Die hatten es in sich.“ Linke war aber dennoch zufrieden mit seiner Leistung. Er nimmt seit Jahren am S25 teil, auch der Halbmarathon und der Berlin Marathon haben einen festen Platz in seinem Laufkalender. Er freue sich auch jetzt schon auf den K10 im Herbst.

Verkehrsbeeinträchtigungen und Allgemeinverfügung
Bis etwa 14 Uhr gab es zahlreiche Sperrungen und Einschränkungen im Verkehr im Bereich Westend und Grunewald. Davon betroffen war auch die Heerstraße in beide Richtungen zwischen Am Postfenn und der Jafféstraße. Die Polizei erließ zudem wegen des Laufs eine Allgemeinverfügung: Damit geht ein Waffenverbot einher. Das gilt unter anderem am Olympischen Platz und in der Trakehner Allee. Nach Angaben der Polizei kam es aber zu keinen besonderen Vorkommnissen.





