In der Walpurgisnacht am Vorabend des 1. Mai in Berlin finden traditionell Demos linker und linksextremer Gruppen statt. Neben Aufzügen in Wedding und Gesundbrunnen hat die queer-feministische Demo „Take Back the Night“-Demo in den vergangenen Jahren immer wieder größere Aufmerksamkeit erfahren.

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Hier erhalten Sie Details zu der Demo in Berlin, zum Ablauf und Zeitplan, zum Programm und zur Route. Informationen zu weiteren Veranstaltungen in der Walpurgisnacht in Berlin finden Sie hier.

Veranstaltung„Take Back the Night“-Demo
OrtKreuzberg und Neukölln
DatumSonntag, 30. April 2026, ab 20 Uhr
Start„Zickenplatz“ (Hohenstaufenplatz)
Teilnehmer (2025)3000

Demo „Take Back the Night“ in der Walpurgisnacht 2026 in Berlin

Im vergangenen Jahr startete die Demonstration an der Waldemarstraße in Kreuzberg und wurde am Boxhagener Platz aufgelöst. In der Spitze nahmen 3000 Teilnehmerinnen teil. Dabei wurde auch Pyrotechnik gezündet. Zu größeren Zwischenfällen kam es laut Polizei im vergangenen Jahr nicht

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Auch in diesem Jahr wird in Szene-Foren zur „Take Back the Night“-Demo aufgerufen. Start der Kundgebung ist um 20 Uhr am Hohenstaufenplatz in Kreuzberg, dem sogenannten „Zickenplatz“. Um 21 Uhr soll der Demonstrationszug starten. Ziel ist die Köpenicker Straße Ecke Heinrich-Heine-Straße.

„Take Back the Night“ 2026: Die Route im Überblick

  • Hohenstaufenplatz
  • Kottbusser Damm
  • Sonnenallee
  • Pannierstraße
  • Weserstraße
  • Friedelstraße
  • Hobrechtbrücke
  • Ohlauerstraße
  • Wiener Straße
  • Oranienstraße
  • Adalbertstraße
  • Bethaniendamm
  • Köpenicker Straße
  • Köpenicker Ecke Heinrich-Heine-Straße

Demo in der Walpurgisnacht: „Gegen Wehrpflicht, KI-Überwachung und Zäune in unseren Kiezen“

„Es ist an der Zeit, unsere Wut zu nutzen und uns gegen rassistische, queerefeindliche und frauenfeindliche Belästigungen auf unseren Straßen sowie gegen die patriarchale Gesellschaft, die diese schürt, zu wehren. Wir wollen uns nicht anpassen, sondern holen uns zurück, was uns gehört!“, heißt es im Aufruf zur Demonstration.

Die Initiatoren schreiben weiter: „Gegen Wehrpflicht, KI-Überwachung und Zäune in unseren Kiezen, gegen die Kriminalisierung von Sexarbeit, gegen Nazi-Angriffe auf uns, wenn wir nachts nach Hause gehen, gegen brutale Razzien und gegen die falsche Schuldzuweisung an Migrant*innen-Gemeinschaften.“ 

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