Auf einem ehemaligen Industrieareal in Siemensstadt im Bezirk Spandau entsteht derzeit eines der größten Neubauviertel Berlins: die „Insel Gartenfeld“. Auf rund 70 Hektar werden in den kommenden Jahren Wohnungen für etwa 10.000 Menschen gebaut – ein komplett neuer Stadtteil mit Schule, Einzelhandel und Grünflächen. Im Januar sind bereits hunderte Menschen in die ersten fertiggestellten Wohnungen eingezogen, wie der „Tagesspiegel“ berichtet.

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Für die Bewohner gibt es nach drei Monaten nun eine Erleichterung. Seit vergangenem Sonntag (12. April) verbindet die neue Bus-Linie 339 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) das Neubauviertel mit dem U-Bahnhof Paulsternstraße. Der Bus verkehrt täglich von 6 bis 22 Uhr im 20-Minuten-Takt zur Endhaltestelle Alandstraße. Bislang mussten die Bewohner einen längeren Fußmarsch auf sich nehmen, um eine entferntere Haltestelle zu erreichen.

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Wie die Zeitung weiter berichtet, soll künftig auch die Linie 139 die Insel erschließen und nach Hakenfelde im Westen sowie zum S-Bahnhof Westend im Osten fahren. Allerdings fehle dafür noch eine Brücke über den Kanal an der Rhenaniastraße in Haselhorst. Der Baustart sei für 2026 vorgesehen, erste Rodungen am Ufer seien bereits erfolgt. Außerdem soll ab 2029 die alte Siemensbahn wieder fahren und die Insel an das S-Bahn-Netz anschließen.

JP