Für Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) im Norden Berlins gehört der Schienenersatzverkehr mit Bussen mittlerweile zum Alltag. Seit November 2022 ist die U-Bahnlinie 6 zwischen den Stationen Kurt-Schumacher-Platz und Alt-Tegel wegen Bauarbeiten unterbrochen. Die umfassende Sanierung sollte nach einer Verzögerung nun Ende 2026 abgeschlossen sein. Doch diese Hoffnung schwindet zusehends.

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Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ würden die Chancen, dass die Bauarbeiten wie zuletzt angekündigt Ende dieses Jahres abgeschlossen werden, nur noch auf 50 Prozent eingeschätzt. Damit gelte es als immer wahrscheinlicher, dass der U-Bahn-Betrieb erst 2027 wiedereröffnet werden könne. Vom ersten Quartal sei BVG-intern die Rede, aber auch vom Sommer.

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Ein BVG-Sprecher sagte der „Berliner Zeitung“: „Die zurückliegenden winterlichen Witterungsbedingungen haben zu einer Unterbrechung der Bauarbeiten geführt. Mit der Wiederaufnahme der Arbeiten müssen die bisherigen Terminpläne überarbeitet werden.“

Dem Medienbericht zufolge habe die BVG-Baustelle sieben Wochen stillgestanden. Ein großer Teil der Arbeiten könne nicht ohne Weiteres verschoben werden, weil Firmen Kapazitäten für andere Bauprojekte vorgesehen hätten.

JP