In Berlin verzeichnet das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg an Mpox-Infektionen. Bis zum 5. April wurden 71 Fälle registriert. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es 61 Fälle, 2024 lediglich 14 und 2023 sogar nur 10. Mpox ist eine seltene Erkrankung und wird durch engen Körperkontakt übertragen, vor allem beim Sex. 

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Nach Angaben des Lageso sind in Berlin weiterhin vor allem Männer betroffen. Die meisten steckten sich auch dort an. „Aufenthalte außerhalb Berlins im potenziellen Ansteckungszeitraum liegen nur für vier betroffene Personen vor.“

Für mehr als die Hälfte (63 Prozent) der Mpox-Fälle in Berlin wurde dieses Jahr die Variante Klade Ib festgestellt. Der erste Fall in Berlin wurde erst im Dezember 2025 festgestellt. Die Klade Ib kursiert seit 2024, vor allem in Zentralafrika.

Mpox: Impfung in Deutschland verfügbar

Das Virus löst vor allem Hautausschlag aus, aber auch Fieber und Muskelschmerzen. Ansteckungsgefahr besteht vor allem dann, wenn man in Kontakt mit den typischen Hautveränderungen (Bläschen oder Schorf) der Mpox-Infizierten kommt. Auch eine Tröpfcheninfektion ist möglich, also durch Speichel. Im Mai 2022 wurden in Deutschland erstmals Fälle nachgewiesen. Todesfälle gab es laut RKI bislang keine.

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Es gibt eine Impfung, die unter anderem Männern, die Sex mit Männern haben und häufig den Partner wechseln, sowie Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern empfohlen wird. Für Männer, die Sex mit Männern haben, und häufig den Sexualpartner wechseln, schätzt die Weltgesundheitsbehörde WHO das Risiko als moderat ein, sich mit Mpox zu infizieren. Für andere Teile der Bevölkerung wird das Risiko als gering eingeschätzt. 

dpa