Beim Probeunterricht in Berlin haben nur 1,22 Prozent der Schülerinnen und Schüler ihre „gymnasiale Eignung“ nachweisen können und eine entsprechende Empfehlung erhalten Nach Angaben der Bildungsverwaltung in der Hauptstadt hatten 1223 Mädchen und Jungen versucht, über die Teilnahme am Probeunterricht doch noch den Sprung zum Gymnasium zu schaffen.

Deutlich besser schnitten die Schülerinnen und Schüler in Brandenburg ab. Obwohl sie keine Empfehlung für das Gymnasium bekommen hatten, können dort 79 Schülerinnen und Schüler ans Gymnasium wechseln. Wie das Bildungsministerium in Potsdam mitteilte, haben diese Kinder den Probeunterricht erfolgreich absolviert. Das entspricht einer Quote von 15,4 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber. Am Probeunterricht hatten sich 515 Mädchen und Jungen beteiligt, eingeladen waren 673.

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Der Probeunterricht zeige, dass die Zulassungskriterien „in den absolut meisten Fällen eine Schullaufbahn in die richtige Richtung“ lenkten, sagte Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU).

Zum Schuljahr 2026/27 sind laut Ministerium rund 20.000 Schülerinnen und Schüler im Übergang von der Grundschule an eine weiterführende Schule (Ü7-Verfahren). Von ihnen haben 9000 ein Gymnasium als Erstwunsch und 7000 als Zweitwunsch angegeben. Überschneidungen sind dabei möglich.

dpa