Beim Probeunterricht in Berlin haben nur 1,22 Prozent der Schülerinnen und Schüler ihre „gymnasiale Eignung“ nachweisen können und eine entsprechende Empfehlung erhalten Nach Angaben der Bildungsverwaltung in der Hauptstadt hatten 1223 Mädchen und Jungen versucht, über die Teilnahme am Probeunterricht doch noch den Sprung zum Gymnasium zu schaffen.
- Mitte: John-Lennon-Gymnasium – Hohe Nachfrage trotz Leistungsfokus
- Charlottenburg-Wilmersdorf: Welches Gymnasium passt für mein Kind?
- Treptow-Köpenick: Gerhart-Hauptmann-Gymnasium besonders beliebt
- Steglitz-Zehlendorf: Starke Nachfrage an nur vier Gymnasien
- Pankow: In keinem Bezirk so knappe Plätze
- Tempelhof-Schöneberg: An etlichen Gymnasien mehr Plätze als Erstwünsche
- Friedrichshain-Kreuzberg: Hermann-Hesse-Gymnasium – ab 1,1 wurde gelost
- Reinickendorf: Gabriele-von-Bülow-Gymnasium – Bilingualer Unterricht der A-Kategorie
- Lichtenberg: Immanuel-Kant-Gymnasium freut sich in diesem Jahr über besonders viele Anmeldungen
- Neukölln: Knapp 200 Schüler starten jedes Jahr am Albert-Einstein-Gymnasium
- Marzahn-Hellersdorf: Biesdorfer Gymnasium verzeichnet höchste Anmeldezahl
- Spandau: Freiherr-vom-Stein Gymnasium: Darum ist die Spandauer Schule so begehrt
Deutlich besser schnitten die Schülerinnen und Schüler in Brandenburg ab. Obwohl sie keine Empfehlung für das Gymnasium bekommen hatten, können dort 79 Schülerinnen und Schüler ans Gymnasium wechseln. Wie das Bildungsministerium in Potsdam mitteilte, haben diese Kinder den Probeunterricht erfolgreich absolviert. Das entspricht einer Quote von 15,4 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber. Am Probeunterricht hatten sich 515 Mädchen und Jungen beteiligt, eingeladen waren 673.
Die beliebtesten Integrierten Sekundarschulen (ISS) im Check:
- Charlottenburg-Wilmersdorf:
Friedensburg-Oberschule & Co. - Friedrichshain-Kreuzberg:
Ellen-Key-Schule & Co. - Lichtenberg:
Kosmos-Schule & Co. - Marzahn-Hellersdorf:
Ernst-Haeckel-Schule & Co. - Mitte:
Herbert-Hoover-Schule & Co. - Neukölln:
Clay-Schule & Co. - Pankow:
Heinz-Brandt-Schule & Co. - Reinickendorf:
Max-Beckmann-Oberschule & Co. - Spandau:
Martin-Buber-Schule & Co. - Steglitz-Zehlendorf:
Wilma-Rudolph-Schule & Co. - Tempelhof-Schöneberg:
Carl-Zeiss-Oberschule & Co. - Treptow-Köpenick:
Schule an der Dahme & Co.
Der Probeunterricht zeige, dass die Zulassungskriterien „in den absolut meisten Fällen eine Schullaufbahn in die richtige Richtung“ lenkten, sagte Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU).
Zum Schuljahr 2026/27 sind laut Ministerium rund 20.000 Schülerinnen und Schüler im Übergang von der Grundschule an eine weiterführende Schule (Ü7-Verfahren). Von ihnen haben 9000 ein Gymnasium als Erstwunsch und 7000 als Zweitwunsch angegeben. Überschneidungen sind dabei möglich.
dpa


