Anders als zunächst angenommen kommt es an den drei Häusern der Berliner Charité nach wie vor zu Einschränkungen aufgrund von technischen Störungen in den IT-Systemen. Am Dienstagabend war ein Defekt in einem Rechenzentrum der Charité aufgetreten, der am Mittwochmorgen zunächst als behoben galt.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Nun teilte Charité-Pressesprecher Markus Heggen der Deutschen Presse-Agentur mit: „Nachdem sich die Situation am Abend und in der Nacht zunächst stabilisiert hatte, traten nach dem Wiederanlauf der Infrastruktur am heutigen späten Vormittag erneut Probleme auf.“

Auch interessant

Charité: Termine könnten in Ausnahmefällen kurzfristig abgesagt werden

Die Kliniken der Charité und die Zentralen Notaufnahmen seien grundsätzlich arbeitsfähig, jedoch teilweise in ihren Funktionen eingeschränkt. „In einigen Bereichen wird derzeit beispielsweise vorübergehend auf Papierdokumentation von Patientendaten umgestellt“, sagte Heggen. „Zudem kann es in Ausnahmefällen erforderlich sein, geplante Behandlungstermine kurzfristig abzusagen. Die Umstände bedauern wir sehr.“

Wie lange ist mit Einschränkungen zu rechnen? „Aktuell gehen wir davon aus, dass die vollständige Behebung der Störung noch einige Tage in Anspruch nehmen wird. Wir betonen ausdrücklich, dass es sich nicht um einen Cyberangriff handelt.“

Am Dienstagabend durften wegen der Störung zur Sicherheit vorübergehend keine Rettungswagen die Notaufnahmen der Universitätsmedizin anfahren. Patientinnen und Patienten wurden laut Feuerwehr in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am Mittwoch könnten die Notaufnahmen wieder normal angefahren werden, sagte Heggen.

dpa