Autofahrer und Autofahrerinnen in Berlin müssen am Donnerstag mehr Zeit einplanen. Wegen eines Autokorsos mit anschließender Kundgebung kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Der Korso war gegen 11 Uhr am Olympischen Platz in Westend gestartet. Die Route führte unter anderem über die Reichsstraße, den Theodor-Heuss-Platz, den Kaiserdamm, die Bismarckstraße und die Straße des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor.

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Über Stunden war die Straße des 17. Juni gesperrt, damit die Fahrzeuge der Demonstration dort parken konnten. Laut Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) ist die Sperrung mittlerweile wieder aufgehoben, aber „wegen einer weiteren Kundgebung von 18 bis 20 Uhr kann es im Bereich vor dem Platz des 18. März zu weiteren Einschränkungen kommen“.

Hintergrund des Protests ist eine geplante Reform der Fahrschulausbildung auf Bundesebene. Fahrschulen und Fahrlehrer befürchten durch die Änderungen Einschnitte in ihrem Berufsbild und lehnen die Pläne teilweise ab.

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Führerschein soll günstiger werden: Fahrlehrer lehnen Pläne teilweise ab

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) verfolgt mit der Reform das Ziel, den Führerscheinerwerb günstiger zu machen. In den vergangenen Jahren waren die Kosten für Ausbildung und Prüfungen deutlich gestiegen. Diskutiert werden unter anderem mehr digitale Lernangebote, ein reduzierter Fragenkatalog in der Theorieprüfung sowie neue Modelle in der praktischen Ausbildung.

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So könnte es künftig möglich sein, dass Fahrschüler bestimmte Fahrpraxis unter Anleitung von Verwandten sammeln – eine sogenannte Laienausbildung.

BM