Wegen einer toten Graugans auf dem Gelände des Berliner Tierheims hat die Einrichtung die Sicherheitsmaßnahmen für die dort gehaltenen Vögel erhöht. Die Gans sei vergangenen Samstag auf einem Teich innerhalb des Geländes entdeckt worden, teilte das Bezirksamt Lichtenberg mit. Es seien Proben entnommen worden, die Testergebnisse stünden noch aus.

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Hintergrund der Untersuchung ist die angespannte Lage in Zusammenhang mit der für Vögel lebensbedrohlichen Vogelgrippe, wie das Bezirksamt erklärt. Das auf Tierseuchen spezialisierte Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) schätzt das Risiko für Ausbrüche bei Geflügel und gehaltenen Vögeln in Deutschland derzeit als hoch ein.
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Tierheim Berlin: Vermittlung von Vögeln vorerst gestoppt
Ein Sprecher des Tierheims teilte der Berliner Morgenpost mit, dass die Besuchszeiten für den Bereich der Vögel aktuell ausgesetzt seien. Auch eine Vermittlung von Vögeln sei momentan nicht möglich. Die Tiere seien eingetallt und die Desinfektionsmaßnahmen erhöht worden. Einen Verdachtsfall im Vogelbestand des Tierheims gebe es aktuell aber nicht.
Im Tierheim leben unter anderem Tauben, Papageien und Wellensittiche. Der restliche Betrieb im Tierheim sei von den Maßnahmen nicht betroffen.
Mit dpa





