Autofahrer können auf eine zeitnahe Besserung bei einem zentralen Nadelöhr im Verkehr hoffen: Bei der Elsenbrücke über die Spree soll sich die Zahl der Spuren bis zum kommenden Montag, 16. März, verdoppeln. Das kündigte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) im Mobilitätsausschuss des Abgeordnetenhauses an. Konkret soll es ab Montagmorgen zwei Fahrstreifen pro Richtung geben, derzeit ist es nur jeweils eine Spur. „Wir gehen nicht davon aus, dass da noch etwas dazwischenkommen kann“, sagte Bonde.

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Wie bei anderen Bauprojekten mussten auch beim Neubau der Elsenbrücke die Arbeiten in den vergangenen Monaten zeitweise ruhen, bedingt durch den enormen Frost, Schnee und Glätte. Dadurch hatte sich der eigentliche Plan, bereits Ende Januar den Bau des ersten neuen Brückenteils so weit abzuschließen, dass es zwei Spuren geben kann, verzögert. Nun machen die Bauarbeiten aber Fortschritte, wie Bonde schilderte.
Elsenbrücke: Am Wochenende gibt es noch mal eine Sperrung
Demnach sind Pflaster- und Leitungsarbeiten bereits erledigt, ebenso wie der Asphalteinbau. Seit diesem Mittwoch, so Bonde, liefen erste Markierungsarbeiten und der Umbau der Verkehrssicherung auf dem neuen Brückenteil. Bereits am Donnerstag soll die Verkehrsführung dann phasenweise umgestellt werden. Los geht es mit den Fußgängern und Radfahrern. Für sie sollen die Bereiche auf der neuen Brücke am 12. März freigegeben werden. Einen Tag später soll sich dann die Situation in Richtung A100 bessern, indem auf dem Neubau zwei Fahrstreifen in Richtung A100 freigegeben werden.
Bevor dann am Montag auch zwei Fahrstreifen in Richtung Friedrichshain zur Verfügung stehen, kommt es aber noch mal zu Einschränkungen: Am Wochenende (14./15. März) wird die Behelfsbrücke für den motorisierten Verkehr gesperrt, so die Verkehrsverwaltung. Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Rettungsfahrzeuge und der Fuß- und Radverkehr kommen weiterhin durch. Der Kfz-Verkehr wird über die Oberbaumbrücke umgeleitet.
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Von der Verdopplung der Fahrspuren verspricht sich Bonde eine deutliche Entspannung der Verkehrssituation, ebenso eine Besserung für die BVG-Busse, die zuletzt immer wieder durch die Staus beeinträchtigt wurden. Bis Ende Juni soll dann die Zahl der Spuren noch mal erhöht werden, auf dann drei Fahrstreifen pro Richtung. Bis dahin stehen noch weitere Bauarbeiten unterhalb der Brücke an, außerdem müssen die nicht mehr benötigten Baustelleneinrichtungsflächen freigeräumt werden. Die Elsenbrücke hatte sich vor allem seit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 zur Engstelle entwickelt.





