In Berliner Gewässern sind im vergangenen Jahr 16 Menschen ertrunken. Das geht aus Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) hervor. Im Jahr zuvor hatte es genauso viele Todesopfer gegeben. Die meisten von ihnen waren 2025 männlich. Acht Personen ertranken in Berlin in einem Fluss, sechs in einem See, zwei in einem Kanal. Deutschlandweit sank die Zahl der Badetoten den Angaben zufolge um 18 auf 393.

DLRG fordert mehr Prävention und Schwimmlernangebote

Der Schlüssel zu geringeren Unfallzahlen liege in der Präventionsarbeit, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. „Insbesondere Menschen, die nicht sicher schwimmen können, müssen für die möglichen Gefahren sensibilisiert werden.“ Auch Angler auf Booten, Paddler oder Segler seien leider „noch allzu oft unbedarft, was ihre eigene Sicherheit betrifft“.

Daneben forderte die DLRG-Präsidentin weiter einen Ausbau der Angebote für das Schwimmenlernen – vor allem in den Schulen. „Unsere Kinder können mehrheitlich nicht sicher schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen. Sie stehen fortan immer weniger unter Beobachtung der Eltern und sind ein Leben lang gefährdeter am und im Wasser. Aus Sicht der DLRG ist das ein unnötiges Lebensrisiko.“

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DLRG zählt weniger Badetote in Brandenburg

In Brandenburg sank die Zahl der Badetoten im vergangenen Jahr etwas. 25 Menschen seien 2025 in den dortigen Gewässern ums Leben gekommen, so die DLRG. Ein Jahr zuvor waren es noch 30 gewesen.

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In Brandenburg wie bundesweit kamen wieder deutlich mehr Männer als Frauen im Wasser ums Leben: Das Verhältnis im Bundesland lag bei 22 zu 3. Die meisten Opfer in der Region (14) ertranken in Seen.

dpa