An der Evangelischen Schule Köpenick hat am Mittwoch um 11:35 Uhr ein „Handyexperiment“ begonnen. Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler schalten für drei Wochen ihre Smartphones aus, wie die Evangelische Schulstiftung der Landeskirche am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte. Das Experiment aus Österreich solle helfen, die eigenen Verhaltensmuster kennenzulernen und die Auswirkungen von Verzicht auf soziale Medien erlebbar zu machen.

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Das Experiment werde wissenschaftlich begleitet. Dazu gehörten anonyme Befragungen vor und nach dem Experiment. Auch eine Kontrollgruppe aus 40 Kindern und Jugendlichen, die das Handy weiter normal nutzen wird, nehme laut Schulstiftung teil. Die eigenen Erfahrungen werden in einem Tagebuch festgehalten. Das Projekt soll zu einer bewussten Handynutzung führen und digitale Achtsamkeit fördern.

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Erhebung von mentaler Gesundheit

In den Fragebögen werden Stimmung, Schlaf, Wohlbefinden und der Umgang mit dem Handy vor sowie nach dem Experiment erfasst, teilte die Website „handyexperiment.at“ mit. Auch die mentale Gesundheit solle so erhoben werden. Das „Handyexperiment“ startete bereits im vergangenen Jahr in Österreich mit drei Klassen eines Gymnasiums. Mittlerweile sind Schulen ab der fünften Klasse aus dem gesamten deutschsprachigen Raum beteiligt.

epd