Berlins Verwaltung sucht dringend nach Nachwuchs. Im vergangenen Jahr blieben je 300 Ausbildungsplätze in Rathäusern und Senats-Behörden unbesetzt. Eine mögliche Hürde: die Kosten für eine eigene Wohnung. Dagegen möchte nun Finanzsenator Stefan Evers etwas tun.

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Die Schwarz-Rote-Koalition präsentierte am Mittwoch mit der landeseigenen Wohnungsgesellschaft Berlinovo ein Wohnprojekt im Wedding. In der Iranischen Straße, unweit des U-Bahnhofs Osloer Straße, sollen fünf Wohnblöcke mit mehr als 900 Apartments entstehen. Diese sollen speziell auf die Bedürfnisse von Senioren, Studierenden und auch Azubis zugeschnitten sein. 145 Wohnungen sollen laut „B.Z.“ allein für Azubis in Mangelberufen angeboten werden: insbesondere für Auszubildende im Bereich inländische medizinische Fachangestellte, Verwaltungsfachangestellte oder Anwärter im Arbeitsschutz.

Wohnen in Berlin: Das kosten die Wohnungen im Wedding für Azubis

Wer einen solchen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, kann sich auf eines der voll möblierten 18-Quadratmeter-Apartments bewerben. „Mit dem Azubi-Gehalt ist die Miete kaum zu stemmen“, erklärte Finanzsenator Evers am Mittwoch. „Auf den letzten Metern der Haushaltsberatungen haben wir deshalb ein Pilotprojekt bis Ende Februar 2029 beschlossen.“ Durch die Subventionen vom Land Berlin in Höhe von einer Million Euro sollen die monatlichen Kosten um 180 Euro gedrückt werden. 360 Euro zahlen Azubis dann für ihre Unterkunft.

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Die Gebäude in Mitte sollen ab Juni bezugsfertig sein. Dann können die Bewohner auch von den vielen nachhaltigen Elementen profitieren, die womöglich auch die Nebenkosten dämpfen: Die Heizung soll etwas durch Abwasser aus der Dusche oder der Toilette über Wärmeaustauscher mit Energie versorgt werden.