Wenn am Freitag und Samstag die BVG streikt, müssen Berliner auf andere Verkehrsmittelausweichen. Neben der S-Bahn bieten Online-Vermittlungs-Plattformen wie Uber ihre Dienste an. Uber vermittelt Fahrten über seine App an „Mietwagen- und Taxipartner“. „Wir sind auch während des Streiks für die Menschen da und bieten ihnen somit eine Alternative zum eigenen Pkw, wenn der ÖPNV nicht fährt“, so eine Sprecherin.

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Die Sache hat nur einen Haken: Steigt die Nachfrage bei gleich großem Angebot, steigen die Preise. Das bestätigt der Anbieter: „Die Preise für vermittelte Fahrten richten sich unter anderem nach der Nachfrage. Sollte sich diese während des BVG-Streiks erhöhen, kann es zeitweise auch zu einem erhöhten Preis führen.“ Der Vorteil für die Fahrgäste sei dabei die Transparenz, denn die Uber-App zeige den Fahrpreis vor der Bestellung einer Fahrt an.

Wer selbst fahren will, kann auf einen der vielen Sharing-Anbieter ausweichen. Rund 19.000 Fahrzeuge, vom E-Roller bis zum E-Auto, stehen dazu im Stadtgebiet bereit.

Preise bei Miles bleiben während des Streiks gleich

Der Anbieter Miles hat zwar keine Sonderaktionen zum Streik geplant. Doch sollen die Preise für seine Carsharing-Autos gleich bleiben. „Auch an Streiktagen kommt es bei uns nicht zu Preisanpassungen“, so eine Sprecherin. Miles empfiehlt am Freitag und Samstag, früh in der App nach freien Fahrzeugen zu suchen. Über diese lassen sich auch Tages- oder Mehrtagestarife buchen.

Lime zieht den Start seines neuen E-Bikes vor

Lime, ein Anbieter von E-Bikes und E-Rollern zur Miete, zieht den Start seines neuen E-Bikes wegen des BVG-Streiks vor. Das neue Lime-Bike sollte eigentlich erst am 2. März in Berlin starten. Wegen des Streiks hat Lime jetzt entschieden, die ersten neuen Mieträder schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf die Straßen zu stellen.

Hinweis: In der ersten Version des Artikels wurde „Free2move“ als Carsharing-Anbieter genannt, richtig ist „Miles“. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.