Asservatenkammer statt Malle: Beamte der Berliner Polizei haben am U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg einen Pillen-Dealer auf frischer Tat ertappt. Der Mann war mit seiner „Reiseapotheke“, wie die Beamten selbst das große Medikamenten-Reservoir des Mannes bezeichneten, unterwegs und wollte verschreibungspflichtige Pillen verticken. Anschließend wartete eine weitere Überraschung auf die Beamten.

Berliner Polizei am „Kotti“ unterwegs: Pillen-Dealer lagert tausende Medikamente zu Hause

Was der Mann am „Kotti“ bei sich führte, war nämlich nur ein kleiner Auszug dessen, was die Ordnungshüter noch erwarten sollte. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Polizisten mehrere vollgepackte Reisekoffer mit weiteren Medikamenten, darunter das bei neuropathischen Schmerzen eingesetzte Pregabalin und das Opioid-Schmerzmittel Tramadol.

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Die von der „Kotti-Wache“ bei Instagram veröffentlichten Bilder vom Pillenfund lassen vermuten, dass der Mann mehrere tausend Pillen in seiner Wohnung lagerte, mit dem Ziel, sie anschließend illegal zu verkaufen. Auch für die Polizisten ein nicht alltäglicher Fund, weshalb sie sich bei ihrem Instagram-Beitrag wohl sichtlich Mühe gaben und passend zu den Fotos Pinks Hit-Song „Just like A Pill“ einspielten. Die etwas andere Reiseapotheke landete anschließend in der Asservatenkammer.

rk