Warten auf einen Hauch von Frühling? Nach wochenlangem Frost, Glatteis und Schnee stellt sich das Wetter in Berlin langsam um und es wird wärmer. Wintermuffel wird das freuen. Für Allergiker, die sich mit Heuschnupfen herumschlagen müssen, beginnt damit allerdings wieder die Leidenszeit des Jahres schlechthin. Und es gibt sogar schon eine Prognose, ab wann Pollen wieder für schniefende Nasen und Nieser in der Hauptstadt sorgen werden.

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Die Temperaturen in Berlin und Brandenburg steigen am Sonntag auf zweistellige Werte um 12 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagte. Nach einem erneut nassen und eher trüben Wochenbeginn steigt dann ab Mittwoch die Chance auf Sonne.

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Allergiker aufgepasst: Heuschnupfen im Anmarsch – Pollenflug in Berlin startet in der kommenden Woche

Mit der milden Luft steigt dann auch allmählich die Pollengefahr. Zuerst blühen laut Deutschem Wetterdienst Hasel und Erle. Aber erst ab Mitte der Woche ist mit zunehmendem Pollenflug zu rechnen. Und der dürfte bei vielen Menschen wieder Heuschnupfen auf den Plan rufen. Schätzungsweise leiden rund 15 Prozent der Deutschen an der Pollenallergie.

Verstopfte Nasen, Niesattacken und – im schlimmsten Fall – Asthma sind die Folge. Wenn die Natur so langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht und Bäume und Pflanzen wieder zu blühen beginnen, lohnt es sich daher für Allergiker, eine der zahlreichen Apps zu nutzen, um zu sehen, wann die Pollenbelastung in der Luft am höchsten ist.

Symptome bei Pollenallergie lindern: Antihistaminika können helfen

Um die negativen Auswirkungen des Frühlings in Grenzen zu halten, sollten Menschen, die an Heuschnupfen leiden, zu Hause die Fenster weitgehend geschlossen halten und jeden Abend ihre Haare waschen, damit es sich die Pollen nicht gemütlich machen. Auch wichtig: Die Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen.

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Um die Symptome zu lindern, greifen viele Menschen zu Augentropfen oder Nasenspray, auch Antihistaminika in Form von Tabletten können helfen. Wer sich langfristig von seiner Pollenallergie verabschieden will, sollte über eine Hyposensibilisierung nachdenken. Dem Körper wird dabei über rund drei Jahre das Allergen zugeführt, sodass er sich an den „Feind“ gewöhnen kann.

rk