Zum Artikel: „Neue Regeln für Hochhäuser in Berlin: Wo jetzt Giganten entstehen“ vom 12. Januar
Es ist ja Karneval, die närrische Zeit, denkt man, wenn man diese Visionen zur Kenntnis nehmen muss. Die eine Hälfte soll für Wohnungen, die andere für Büroräume genutzt werden. In Zeiten des Homeoffice eine abenteuerliche Planung. Als bestes Beispiel sollte den Verantwortlichen der Turmbau zu Steglitz zu denken geben. Hier freut sich zwar der Gerüstbauer, aber der Rest der Eigner und zukünftigen Mieter schaut wütend auf einen schwankenden Rohbau, der sich im Steglitzer Stadtbild mahnend abhebt.

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Die geplante Fertigstellung der „Giganten“ soll in den 2040er-Jahren realisiert werden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Die meisten Urberliner werden, wenn überhaupt, diese zukünftigen Hochhäuser erst auf „Wolke 7“ staunend zur Kenntnis nehmen und froh sein, diesem teuren Irrsinn entronnen zu sein.
Im Prinzip ist gegen eine Erweiterung der Wohnbebauung nichts einzuwenden. Dann aber endlich zu erschwinglichen Preisen und abgemilderten Bauvorschriften. Und keine überhöhten Fantasiebauten, deren Zulassungen den Kosten- und Zeitrahmen sprengen würden. Wir sind in Berlin, schon vergessen?
Thomas Hansen, per Mail
Zum Artikel: „Fremd im Hörsaal“ vom 15. Februar
Zuallererst möchte ich den drei aufgeführten Personen, die mit viel Fleiß und Engagement ihr Studium trotz vieler widriger Umstände erfolgreich absolviert haben, meinen Respekt zollen. Und sicherlich haben es Kinder aus Akademikerfamilien auch heute noch leichter, Abitur und Studium erfolgreich zu absolvieren. Dies hängt unter anderem auch damit zusammen, dass diese Kinder in jungen Jahren oftmals auch eine bessere Unterstützung im Elternhaus erhalten haben, zum Beispiel durch frühzeitiges Vorlesen, als in anderen Familien. Die entweder nicht die Zeit dafür einrichten konnten oder einfach die Wichtigkeit solcher Maßnahmen nicht gesehen haben. Trotzdem sollte bei aller Sozialkritik nicht vergessen werden, dass verfehlte linke Bildungspolitik vor mehr als drei Jahrzehnten dazu führte, schulische Anforderungen zu senken, um mehr Abiturienten und später Studierende zu generieren, obwohl viele eigentlich nicht das Zeug dazu haben. Dass dies auch für die Wirtschaftskraft nicht zielführend ist, wenn alle nur noch studieren wollen, sieht man heute am Fachkräftemangel in „normalen“ Berufen.
P. Rost, per Mail
Zum Artikel: „Jetzt kämpft Hertha BSC um den Glauben“ vom 15. Februar
Die ganzen Interviews und Statements nach den letzten Spielen klingen immer mehr nach dem viel zitierten „Pfeifen im Wald“. Die schlechten Ergebnisse, aus zum Teil ja gar nicht mal vollumfänglich schlechten Spielen, nerven nicht nur die Mannschaft. Nein, auch den Fans geht das auf den Zeiger. Das Ausscheiden im Pokal ist schade, aber nach so einem tollen Kampf darf und muss der Kopf oben bleiben. Es ist wie in den ganzen letzten Jahren, immer wenn es aufwärtsgehen könnte, schlägt Hertha sich selbst. Auf der Wunschwand damals im Olympiastadion zum Jubiläum habe ich geschrieben: „Bitte nie wieder 2. Liga.“ Leider musste ich mich vom Wunsch schon lange verabschieden und wieder die verhasste 2. Liga ertragen. Trotzdem gehe ich jedes Spiel ins Stadion und werde es weiter tun. Klar bin ich bekloppt und verrückt, an Blau-Weiß zu glauben, aber auch dafür gibt’s keine Heilung.
Joachim Müller, per Mail
Zum Artikel: „Griechenland schuftet in Sechs-Tage-Woche – mit Erfolg?“ vom 14. Februar
Wenn ich solche Artikel über „Lifestyle-Teilzeit“ lese, dann frage ich mich, was das soll. Arbeit ist doch ohne Ende da. Wir selbst arbeiten seit fast 40 Jahren im therapeutischen Bereich. Immer wieder fehlt in Kliniken und Heimen das Personal, fehlen Verordnungen, Ausrüstung und Ausstattung. Wenn man dann trotzdem arbeiten kann, gibt es viele sonstige Hürden, etwa das Dokumentieren und anderer Unsinn. Wer da noch Lust hat zu arbeiten, ist selbst schuld. Ich bin angestellt, nach Lust und Laune kann ich mich krankmelden, die Kasse zahlt. Mein Arbeitgeber ist lustig und sieht es genauso. Für die Rente lohnt sich das Einzahlen sowieso nicht. Also, bevor wir zu anderen schauen: Vielleicht wäre es intelligent, mal zu schauen, warum es bei uns so schiefläuft?
Axel Plunder, per Mail
Zum Thema: Seitenzahlen in der Berliner Morgenpost
Donnerwetter, manchmal dauert es eben ein wenig länger! Vor einiger Zeit habe ich mich beschwert, dass in der digitalen Zeitung die Seiten nummeriert sind, aber leider nicht in der Printausgabe. Heute habe ich erfreut festgestellt, dass es eine Paginierung in der Printausgabe gibt. Super, ich hoffe, das wird auch weiterhin so sein. Geht doch, vielen Dank!
Georg Wiesner, per Mail
Donnerwetter, manchmal dauert es eben ein wenig länger!
Georg Wiesner,, Morgenpost-Leser




