Jetzt bekommen die Fahrgäste die Folgen des überlasteten Bahnnetzes in Berlin zu spüren. Weil die Linie 85 zwischen Schwerin und der deutschen Hauptstadt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember ständig verspätet ist, kürzte das Eisenbahnunternehmen Odeg die Verbindung ab. Die Züge fahren nicht mehr durch den Nord-Süd-Tunnel. Das berichtete der „Tagesspiegel“.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Bedeutet: Züge der RE85 enden bis auf Weiteres schon in Gesundbrunnen – und halten nicht mehr am Hauptbahnhof, Potsdamer Platz und Südkreuz. „Dies war als Sofortmaßnahme unumgänglich“, erklärte das Eisenbahnunternehmen gegenüber der Zeitung. Es sei mit der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg abgestimmt.
Immerhin: Es gibt seit vergangenem Montag (09.02.) eine kleine Verbesserung. Drei Züge zwischen 22 und 6 Uhr fahren wieder durch den Fernbahntunnel: einer um 5 Uhr ab Südkreuz und die beiden, die um 0.53 Uhr und 22.53 Uhr in Südkreuz ankommen.
Auch interessant
RE85 fährt während der Generalsanierung
Bei der RE85 handelt es sich um eine Sonderlinie. Während der Generalsanierung der Strecke Berlin-Hamburg dient sie bis 30. April als Umfahrungsmöglichkeit. Sie ersetzt die angestammte Linie RE8 zwischen Berlin, Schwerin und Bad Kleinen. Zwischen Berlin und Güstrow verstärkt und ersetzt sie zudem den RE5, der während der Bauzeit nicht in Güstrow halten kann.





