Wer am Flughafen BER landet, wird oftmals noch im Terminal mit der Formel „Brauchen Sie ein Taxi?“ begrüßt. Für manche Reisende ein ihnen entgegenkommendes Fahrangebot, für viele Taxi-Fahrer ein Ärgernis. Denn diejenigen, die im Flughafen-Gebäude Fluggäste einsammeln, haben keine Berechtigung dafür, wie solche Fahrer berichten, die eine BER-Konzession besitzen und in geordneter Reihenfolge die BER-Gäste am Taxi-Stand einsammeln.

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Der Konflikt schwelt seit der Eröffnung des Flughafens. Maßnahmen wurden ergriffen und Kontrollen durchgeführt, doch das Problem besteht fort. Aus diesem Grund wollen am Donnerstag Taxi-Fahrer mit Berechtigung protestieren. Zwischen 13 und 17 Uhr wollen sie vom Flughafen über die Polizeiinspektion Flughafen zum Rathaus der Gemeinde Schönefeld fahren. Mehrere hundert Fahrer werden laut Anmelder erwartet.
Taxifahrer am BER fordern Kontrollen und Sanktionen
„Wir erleben täglich, dass Uber, Bolt und illegale Personenbeförderer offen und systematisch gegen bestehende Gesetze verstoßen – ohne ausreichende Kontrollen und ohne spürbare Konsequenzen“, heißt es in einer Protestrede, die der Morgenpost vorab vorliegt.
Daher fordern die Fahrer regelmäßige und effektive Kontrollen, Sanktionen bei Gesetzesverstößen und gleiche Wettbewerbsbedingungen aller Anbieter. „Unser Anliegen ist nicht radikal – es ist rechtlich begründet.“
Der Zeitpunkt der Demonstration ist bewusst gewählt: In dieser Zeit gebe es weniger Verkehr am BER, wie Mustafa Yanikoglu erklärt. Er ist stellvertretender Vorsitzender von SXF Taxiverband BER e. V., der Interessenvertretung der Fahrer und Taxi-Unternehmer im Landkreis Dahme-Spreewald. „Wir werden definitiv genügend Taxis am Flughafen noch haben, um die Gäste zu befördern“, versichert er.





