Im Berliner Tierpark ist ein Roter Panda nach einer Erkrankung gestorben. Der Tierpark teilte am Dienstag bei Instagram mit: „Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserem geliebten Roten Panda Lisa Hari.“

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Die bisherigen Untersuchungsergebnisse würden nahelegen, dass eine Darmentzündung durch ein schädliches E.-coli-Bakterium die Ursache für ihren Tod war. „Von außen war die Erkrankung nicht sichtbar. Lisa Hari zeigte bis zuletzt ihr gewohnt fröhliches und typisches Verhalten“, so der Tierpark. Die anderen Roten Pandas seien wohlauf. „Ruhe in Frieden, kleine Seele. Wir werden dich vermissen“, heißt es in dem Post.
Rote Pandas im Berliner Tierpark: Süßer Nachwuchs erst im vergangenen Jahr
Lisa Hari war im vergangenen Jahr im Rahmen eine Zuchtprogramms im Tierpark zur Welt gekommen – gemeinsam mit dem Geschwister-Tier Freddy Kumar. Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem hatte damals mitgeteilt „Jede Geburt bei den stark gefährdeten Roten Pandas ist ein bedeutender Gewinn für den Artenschutz.“

Angesichts des zunehmenden Verlustes ihres Lebensraums könne eine gesunde Reservepopulation in menschlicher Obhut für das Überleben dieser besonderen Tiere entscheidend sein, so Knieriem weiter. „Dass Rosie nun gleich zwei Jungtiere großzieht, ist daher nicht nur ein großer Erfolg für unser Zuchtprogramm, sondern erfüllt mich auch persönlich mit Freude, denn wer die beiden sieht mit ihren Knopfaugen und dem rostroten Fell, dem geht das Herz auf“, sagte der Tierpark-Direktor im vergangenen Jahr.

Mit den schwarz-weißen Großen Pandas sind die Roten Pandas nach Angaben des Tierparks nicht direkt verwandt. Sie gehören der Familie der Katzenbären an. Allerdings teilen sie viele Eigenschaften und ernähren sich zum Beispiel hauptsächlich von Bambus – wie ihre Namensvettern. Ihr natürlicher Lebensraum liegt in Nordindien und in den Bergregionen Nepals, Bhutans, Burmas und Chinas.
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