Na, wer ist denn da? Nach einem Monat in der gemütlichen Wurfhöhle hat Sumatra-Tiger-Mama Mayang in der vergangenen Woche erstmals ihren niedlichen Nachwuchs in die Innenanlage des Alfred-Brehm-Hauses im Tierpark Berlin getragen. Das noch namenlose kleine Fellknäuel, das am 2. Januar zur Welt kam, schaute mit seinen großen blauen Augen interessiert umher und sammelte viele neue Eindrücke.

Tiger-Junges im Tierpark: Worauf sich die Besucher freuen dürfen

Der Tierpark freute sich über diesen Fortschritt und riet allen Katzenliebhabern: „Kommt unbedingt vorbei, wenn ihr den kleinen Tiger-Nachwuchs nicht verpassen wollt. Ab jetzt kann es immer mal passieren, dass Mama Mayang ihr Kleines mit nach vorne trägt, bevor sie sich wieder in die Wurfhöhle zurückzieht.“

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Tiger-Baby im Tierpark ist ein Weibchen

Während Mutter Mayang stets ein wachsames Auge auf ihr Jungtier hat, gesellt sich Vater Jae Jae auch immer wieder zu Mutter und Kind in die Kuschelhöhle, berichtete der Tierpark. Seine Präsenz sorge für zusätzliche Sicherheit und Familienidylle. Es ist bereits der dritte Nachwuchs für die beiden nach den Schwestern Luise und Lotte im Jahr 2022 sowie den im Februar 2024 geborenen Zwillingen Ede und Kuno.

Das Tigerpflege-Team würde bewusst Abstand halten, um eine störungsfreie, natürliche Aufzucht zu gewährleisten. Jedoch konnten die Pfleger bei einer kürzlichen Routinekontrolle bereits das Geschlecht des Tiger-Babys feststellen: Es ist ein Weibchen.

Tierpark Berlin sucht nach einem Namen

Bei der Namenssuche sind nun die Tierpark-Besucher gefragt. Besonders kurze, prägnante Namen mit Bezug zu Berlin seien willkommen. Im Regenwaldhaus, direkt vor dem Innengehege, steht eine Ideenbox bereit, in die alle Gäste noch bis Ende Februar ihre Vorschläge einwerfen können. Im Anschluss wählt eine „Tigerjury“ aus allen Vorschlägen den gemeinsamen Favoriten.

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Neben einem Namen sucht das Tiger-Baby auch noch einen Paten. „Wer ein Herz für die vom Aussterben bedrohten Sumatra-Tiger hat und uns bei der Rettung dieser Art unterstützen möchte, kann sich gern bei uns melden“, sagte Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.