Der Winter hat Berlin fest im Griff: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor markanter Glätte. Eine amtliche Warnung gilt bis Samstag, circa 12 Uhr. Laut den Meteorologen bestehe eine erhöhte Glättegefahr durch gefrierenden Regen.

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Der Wetterdienst empfiehlt, Aufenthalte im Freien sowie nicht notwendige Fahrten möglichst zu vermeiden und das Verhalten im Straßenverkehr entsprechend anzupassen. Verkehrseinschränkungen bis hin zu Sperrungen sind möglich.
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Tagsüber bleibt es bewölkt. Im Norden Brandenburgs kann der Regen zum Abend hin in leichten Schneefall oder Schneegriesel übergehen. Die Temperaturen erreichen 1 bis 4 Grad. In der Nacht zu Sonntag sinken sie auf 1 bis -1 Grad. Es besteht wegen des Regens dann erneut Glättegefahr. Gebietsweise kann der Regen in Schnee übergehen.
Winterwetter in Berlin: BSR ist im Dauereinsatz
Die Berliner Stadtreinigung rechnet angesichts des Winterwetters und gefrierender Nässe weiterhin mit erschwerten Bedingungen für ihre Arbeit. Die BSR war auch am Freitag mit insgesamt mehr als 2.000 Mitarbeitern und gut 500 Fahrzeugen zum Räumen und Streuen im Einsatz.
Die Situation auf den Berliner Hauptstraßen bewertet die BSR inzwischen als gut. Seit dem frühen Freitagvormittag wurden auch die Nebenstraßen geräumt. Glätte gibt es weiterhin vor allem auf den Gehwegen. Dort sind die Anlieger fürs Räumen und Streuen zuständig.
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Splitt gibt es an sieben Ausgabestellen
Angesichts der Wetterlage bleibt die Nachfrage nach Streumaterial wie Splitt hoch: „Es gibt weiterhin starkes Interesse“, sagte Bank. Bis Freitagmorgen habe die BSR ungefähr 300 Tonnen an die Bezirke und rund 35 Tonnen an Privatpersonen abgegeben. Seit Donnerstag gibt es das Angebot an sieben Ausgabestellen. Dabei soll es vorerst bleiben.
Die Splitt-Ausgabestellen:
- Lengeder Straße (Reinickendorf)
- Kniprodestraße (Prenzlauer Berg)
- Ringbahnstraße (Tempelhof)
- Kronprinzessinenweg (Grunewald)
- Forckenbeckstraße (Schmargendorf)
- Mühlenstraße (Friedrichshain)
- Nobelstraße (Neukölln)
Engpässe sind nach BSR-Einschätzung nicht absehbar: „Der Splitt geht uns nicht aus, auch weil uns kurzfristig gelungen ist, diese Woche noch 500 Tonnen zu organisieren, die auch geliefert worden sind“, sagte Bank. „Insofern sind wir in der Lage, die Bezirke damit zu versorgen und das Angebot für die Bürger aufrechtzuerhalten.“
dpa






